Montag, August 21, 2017
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Bei Excel mit verschachtelten Funktionen arbeiten

Bei Excel 2016 oder füheren Versionen wie 2013 und 2010 mit diesen verschachtelten Funktionen zu arbeiten, ist gar nicht so einfach, wie man denkt. Daher sollte man sich dieser Angelegenheit nur sehr behutsam und immer Schritt für Schritt nähern.

Ein bisschen Vorwissen im Bereich Formeln, Aufbau von Tabellen und Zellinhalten wäre auf jeden Fall hilfreich – denn bei den verschachtelten Funktionen in Excel braucht man dieses wegen der Zuweisung einer Formel und dem Arbeiten mit Funktionen.

Am Beispiel fängt man am besten ganz locker flockig an: Es soll in einem Vergleich dargestellt werden, wie zwei Werte miteinander im Verhältnis stehen. Ist die Zahl in Feld A4 größer als die Zahl in Feld A5?

Dafür muss man noch gar nicht die Zahlen schreiben oder sich eine Tabelle basteln, das kommt alles automatisch, nachdem man das Prinzip verstanden hat. Im Blickfeld steht zuerst die Funktion WENN – mit dieser kann der Excel-Nutzer allerlei sinnvolle Dinge tun, hier soll die Funktion WENN demnach ganz easy nur zwei Zahlen vergleichen und sagen, ob Zahl A4 größer ist als Zahl A5.

Ab mit dem Mauszeiger Richtung rechts oben, dort wo auch das Summen-Zeichen wartet und dann da auf die Auswahl gehen zu „weitere Funktionen“, denn das ist ja was wir wollen. Im nächsten Fenster gehe ich im Menü auf das Thema „Logik“ und wähle die Funktion „WENN“.

Wer es bis hierhin geschafft hat, ist schon ein gutes Stückchen voran gekommen, denn so weiß man schon, wie man Funktionen zuweist und vor allem, wo man diese findet. In Excel 2016 steht auch vor der ersten Eingabezeile für die Zellen „Wahrheitstest“, weil es im Grunde genommen nichts anderes ist. Der Nutzer möchte von Excel wissen, ob mathematisch eine Zustimmung zu einem Umstand gegeben werden kann oder nicht. In diesem Falle, ob A4 größer ist als A5. Eingabe: A4>A5

Jetzt lassen wir uns noch zwei nette Worte für Wert_wenn_wahr und Wert_wenn_falsch einfallen – schon kann die lustige Vergleicherei als Vorstufe zum Arbeiten mit verschachtelten Funktionen starten. Ein kurzer Test zeigt auch, dass das Experiment geklappt hat und so haben wir in relativ kurzer Zeit gelernt, wie man mit Funktionen am Beispiel einer Wahrheitsabfrage arbeitet!

Ich persönlich finde es immer wichtig, zuerst die Grundlage für dann das nächste zu erlernen, sonst kommt man im zweiten oder dritten Schritt nicht mehr mit. Erst recht bei so komlizierten Dingen wie den verschachtelten Funktionen bei Excel 2013 oder 2016. Frisch ans Werk nun aber, es darf nun etwas komplexer werden und die Gehirnwindungen lechzen nach Arbeit.

Um zu verdeutlichen, dass das jetzt eine neue Aufgabe ist, habe ich mal die Felder gewechselt und somit A4 und B4 belegt. Die Funktion (Formel) für oben lautet =WENN(A4>B4,“Jippiiiieh“,“Buuuuh“)

Immer, wenn es im Feld A4 größer ist als in Feld B4 schreit Excel jetzt „Jippiiiieh“ und wenn das Gegenteil der Fall ist, dann macht es „Buuuuh“. Was aber passiert, wenn zum Beispiel A4=B4 ist?

Für Excel ist der Fall klar: Es ist NICHT größer also das Gegenteil. Wir wollen jetzt ein anderes Signal bekommen, wenn sich beide Werte gleichen. Dazu nutzen wir die vorhandene Funktion WENN und verändern sie ein wenig. Der erste Teil bleibt gleich, wir schreiten nach dem Komma zwischen den beiden Gänsefüßchen ein. Dort muss nämlich nun ein weiteres WENN eingesetzt werden.

Warum? Weil sich hier wieder die Wege wie bei einem Y trennen. Wenn größer ist, ist alles okay und nun gibt es ja zwei Möglichkeiten – entweder ist gleicher Wert oder eben kleiner. Darum wird nach dem zweiten WENN die Y-Vergabelung angeboten innerhalb der Klammern. Das Prinzip ist das Gleiche wie im Beispiel oben, denn es folgt (A4<B4,“Buuuuh“,“Egaaaal“) und dahinter muss ganz wichtig auch wieder die zweite Schließ-Klammer von der gesamten Funktionsformel.

Formel:

=WENN(A4>B4,“Jippiiiieh“,WENN(A4<B4,“Buuuuh“,“Egaaaal“)) – oder etwas sachlicher:

=WENN(A4>B4,“Größer“,WENN(A4<B4,“Kleiner“,“Gleich“))

 

 

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