Skip to main content

Alligatoah serviert leckere Liedersuppe in Spandau

Es war mal wieder soweit, die Zitadelle in Spandau am Juliusturm wurde von Fans unterschiedlicher Altersklassen gestürmt und Alligatoah servierte das, was bestellt war. Am Samstag, den 26. August 2017 musste man den Eingang der Zitadelle in Spandau nicht wirklich suchen – denn die Fans standen in der hundert Meter langen Schlange unübersehbar an.

Der Einlass funktionierte dennoch reibungslos, nach maximal zwanzig Minuten hatte man die erste Hürde genommen und danach ging es nach dem Ticketabriss auch sehr schnell. Im Hof der Zitadelle war vor der Bühne schon alles voll, da man aber auch mal ganz gerne ein paar Bierchen trinkt nebenbei, war man in der Nähe der Getränkestände ganz gut aufgehoben – auch die Toiletten waren in ausreichender Stückzahl vorhanden und gut erreichbar.

Die Vorgruppe Fatoni habe ich schon beim Fete de la Musique auf dem RAW-Gelände erleben dürfen und musikalisch gab es hier keine Überraschungen, die Fans waren aber auch voller Vorfreude auf Alligatoah. Das Wetter spielte auch mit, Regenwolken zogen ab und machten Platz für den zarten Duft von Cannabis – so konnte der Spaß für rund 40 Euro um 20 Uhr losgehen.

Mit den Songs Amnesie, Vor Gericht und dem Fledermauslied wurden die Fans von Alligatoah in der Spandauer Zitadelle auf Temperatur gebracht und es folgte ein üppiges Menü von Liedern. Gewürzt wurden es zwischendrin immer wieder mit intelligenten Wortspielen von Lukas Strobel, dem Frontsänger und Mitglied des Labels Trailerpark, sowie dem Jubel der Fans in der wunderschönen Kulisse Zitadelle Spandau am Juliusturm. Ein Highlight war dann auch der Song „Es ist noch Suppe da“ und nach dem „Trauerfeier Lied“ setzte es noch Zugaben wie zum Beispiel „Willst Du„.

Es war also ein durchaus angenehmer Abend, den man da zusammen mit Alligatoah in der Spandauer Zitadelle verbrachte und so gingen die Fans zufrieden Richtung U-Bahn Zitadelle oder Altstadt Spandau. Vielleicht leerte man dort oder in der Bahn auf dem Weg in den nächsten Club noch das eine oder andere Bier. Für Spandauer war dieses Heimspiel mit kurzen Wegen verbunden und man darf hoffen, dass noch viele Konzerte in dieser Veranstaltungsstätte stattfinden.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Kommentare werden durch WP-SpamShield Anti-Spam geschützt