Sa. Jul 20th, 2019

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Magazin aus Berlin @ Musik, Medien & Sport

Rammstein live in Berlin

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Letztens habe ich mir mal wieder ein Konzert-Erlebnis allererster Güte gegönnt: Rammstein gab sich ein weiteres Mal die Ehre und trat in der Berliner O²-World auf. Nach Umsteigen vom Ring am Ostkreuz ging es nur noch eine Station bis S-Warschauer Straße. Es ist schon manchmal erschreckend, in welchem Zustand sich ein Bahnhof befindet, der als unmittelbare Anfahrtsstation zu so einer geilen Arena benutzt werden muss. Davon ließ ich mir aber nicht die Laune verderben.

O2world leuchtet

Ab 18 Uhr war Einlass, die “Eintrittskarte” habe ich online bestellt und bezahlt – dieser Ausdruck war mitzubringen zusammen mit dem Personalausweis. Leider ist das nur ein seelenloser DIN A4-Ausdruck mit Scancode und eignet sich nicht, ihn als Erinnerung an die Wand zu pinnen. Alles startete pünktlich, sowohl die Vorgruppe als auch der Einmarsch von Till Lindemann und seiner Band um 21 Uhr. Was folgte, waren meist spektakuläre zwei Stunden voller Lautstärke, Lichteffekten und überraschenden Momenten wie zum Beispiel, dass sie einen Teil des Konzertes in der Arena-Mitte performten.

Rammstein_live 

Da hinter mir alle gestanden und vor mir im Block 204 alle gesessen hatten, konnte ich perfekt sehen und außerdem war genug Platz, um sich zu der Musik zu bewegen und auch die Getränkegrundversorgung war zu keiner Zeit gefährdet – links und rechts neben mir waren ausnahmslos nette Menschen und machten das Konzert zu einem sehr angenehmen Erlebnis. Erwartungsgemäß kochte bei vielen Liedern die gesamte Halle, besondere Highlights waren natürlich “Wollt ihr das Bett in Flammen sehen” (hier live aus Budapest), “Du hast” (live, Berlin 1998), “Feuer Frei”, “Engel” (Velodrom HD) oder “Amerika” (Berlin, 2011).

Die ruhigen Phasen (ja, sowas gibt es bei Rammstein auch!!!) konnte man gut nutzen, um den Platz mal kurz zu verlassen oder auch einfach mal um durchzuschnaufen und die super Stimmung einzusaugen. Insgesamt war nach exakt zwei Stunden inklusive der Zugabe Schluss und ich muss sagen, dass sich die 76 Euro absolut gelohnt haben – bekommt man doch wirklich eine gute Show geboten, die von viel Feuerwerk und Knalleffekten lebt und so eine perfekte Unterhaltung zum Brachialrock darstellt. Note Eins!

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