Mo. Apr 19th, 2021

Steven Spielberg ist hier wieder ein wahres Meisterwerk gelungen mit Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, in dem er Harrison Ford hervorragend in Szene setzt und ihn in gewohnt spektakulärer Form seine Abenteuer erleben lässt. Diesmal wird er von sowjetischen Agenten entführt und muss sich im Laufe des Films mit seinen Gegnern auseinandersetzen. Dabei trifft er auch auf viele Freunde, die nun falsch sind und mitgetränkten Kartenspielen. Wer Action und Abenteuer erwartet bei Indiana Jones, der wird es auch geliefert bekommen – nie kommt Langeweile auf und man kann das Königreich des Kristallschädels mehrere Male im Fernsehen anschauen, so kurzweilig und in Teilen auch lustig ist dieser Klassiker. Meist sind Fortsetzungen nach Kino-Erfolgen ja nicht wirklich gelungen, aber jeder Teil von Indiana Jones ist eigentlich zu empfehlen.

Die Mischung der im Laufe der Geschichte zusammengewürfelten Truppe aus Indiana Jones, dem jungen Mutt und der Mutter Marion ergibt witzige Dialoge und offenbart bei Indiana Jones, dass er auch nicht mehr der Jüngste ist und es Zeit für einen Generationenwechsel sein könnte. Aber alle werden immer noch und im Laufe des ganzen Films von den Russen gejagt, können kaum eine Minute durchatmen und wissen sich aber trotzdem zu wehren. Über 150 Minuten Spielfilmvergnügen abzüglich der Werbung hat Prosieben hier versendet, zwei Stunden 38 Minuten und wenn man die Werbung fleißig vor spult, dann macht der Film richtig Spaß.

Mit Henry Jones Junior und seiner Mutter sowie Indianer kämpft nun also die ganze Familie gegen das Böse! Denn auf der anderen Seite steht immer noch sein alter Kumpel Mac, der übergelaufen ist und nun zum Gegner geworden ist. Durch den Einfall mit der Familie bekommt das übliche Indiana Jones-Spektakel noch einmal eine ganz persönliche Note und macht diesen Teil um das Königreich des Kristallschädels sogar fast schon etwas sehenswerter, als andere Teile. Die Russen als hartnäckige Jägerin von Indiana Jones macht ebenfalls eine gute Figur und setzt eine schöne Nuance statt immer dem gleichen einerlei. Rasante Verfolgungsjagden, viele schnelle Szenen und Detailfreude machen das Kinovergnügen auch zu Hause vor dem Fernseher komplett. Es ist einer der perfekten Filme, die man gesehen haben sollte, auch wenn man ihn schon mehrfach gesehen hat. Steven Spielberg ist hier einmal mehr gelungen, den Zuschauer zu fesseln und zu unterhalten mit einer schlüssigen Handlung und wahnwitzigen Sprüchen.

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Kritik zu "Gravity" auf Süddeutsche.de

Alleine das mit den Armeisen und der wilden Fahrt im Auto, das später zu einem Boot wird ist der ganze Film wert. Aber das ist nur eine von vielen kleinen Dingen, bei denen man entweder sich den Bauch halten muss vor Lachen oder den Atem anhält vor Spannung bzw. dramatischen Szenen. Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels lässt einen einfach nicht in Ruhe, hat eine tolle Art zu unterhalten und sollte Vorbild sein für viele andere Kinofilme, die noch gedreht werden. Alles in allem rundet dieser Teil die gesamten Indiana Jones-Filme ab und macht einen dicken fetten Strich darunter, wohl wissend, dass alle vorjährigen Teile mindestens gleichwertig waren oder sogar besser. Für alle Fans dieses Genres und Indiana Jones ist dieser Film natürlich ein Muss. Wie ich später erst gelesen habe, spielt Kate Blanchet die Rolle der hoch geschlossenen russischen Jägerin, die Jones und seine Familie nie in Ruhe lässt. Trotzdem, immer wieder gerne – alle Indiana Jones Filme sind von gleich hoher Qualität. Danke.

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