Fr. Jan 17th, 2020

FunTas World

Magazin aus Berlin @ Musik, Medien & Sport

Mein erster Eindruck von Newtopia

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Newtopia – Meistens schaue ich Premieren-Sendungen an, danach ergibt es sich automatisch ob und wie lange ich einer und mehr Folgen die Stange halte oder eben nicht. Hier ist es so, dass in der ersten Sendung wirklich nur erst mal Wert auf die handelnden Personen gelegt wurde – so konnte man sich in etwa ein Bild machen, um welche Charaktere es sich so handeln wird. Jeder hat nat├╝rlich eine “Berufung” entweder als Landwirt, Lehrer, Sch├╝ler oder Lebensk├╝nstler. Alle wollen und sollen 365 Tage in dem Ressort nahe K├Ânigswusterhausen bei Berlin verbleiben und man wird sehen, wie sich alles aufeinander aufbaut und wie wirtschaftlich die Protagonisten handeln werden bzw. welcher Drang sich durchsetzt: Handel oder Alternativen zur Selbstversorgung. Spannend ist das Projekt in jedem Falle – wie sich das entwickelt, bleibt abzuwarten und h├Ąngt dann davon ab, wie interessant es wird bzw. wie es dadurch vom Zuschauer angenommen wird oder eben auch nicht. Wahlweise kann SAT.1 ja auch die Serie auf kabel1 abschieben. Heute war nat├╝rlich noch wenig eigentliche Handlung durch den Einzug und die M├Âglichkeit, noch wichtige Dinge f├╝r die Community von zu Hause zu holen. Als erstes musste ein WC gebaut werden.

Das war dann auch Forum eines Plumpsklo┬┤s geschafft und die 1. Gesch├Ąfte konnten erfolgreich get├Ątigt werden – in welcher Form dies auch im Rahmen der Gesellschaft mit externen Partnern gelingen wird und ob dies ├╝berhaupt so durchgesetzt wird in der Gruppe, wird sich zeigen. Jetzt ist erst einmal Kennenlernphase und es werden erst mal die Kisten ausgepackt, der Inhalt wird verwendet in Form von dem Werkzeug und anderen Utensilien. Ein erstes Bad wurde auch schon genommen, fast alle sind flei├čig am werkeln, s├Ągen und arbeiten. Wohl gemerkt fast alle, denn jeder m├Âchte in dieser neuen Welt sofort alte Verhaltensmuster mit hinein nehmen und so bahnen sich demn├Ąchst die ersten Konflikte an zwischen denen, die arbeiten und denen, die aus ihren ganz pers├Ânlichen Gr├╝nden dieses mechanische und terminliche Schuften ablehnen. Die Zeit dr├Ąngt nur beim Strom, der wurde jetzt beantragt und es wird noch einige lange Tage dauern, bis ├╝berhaupt irgendetwas, was eine Steckdose ben├Âtigt, arbeiten kann. Bis dahin k├Ânnen die Menschen drinnen sich weiter beschnuppern und die einen oder anderen vier Augengespr├Ąche f├╝hren. Noch sind naturgem├Ą├č alle wohlgelaunt mehr oder weniger und es bleibt zu beobachten, inwieweit diese gute Laune bleibt.

Schon am dritten Tag zog der erste aus, Lenny hatte sehr gro├čen Liebeskummer und die Aufgabe, mehrere Wochen oder gar Monate einem Jahr weg von seiner Freundin zu sein, war f├╝r ihn zu gro├č. Man fragt sich nat├╝rlich, was passiert bei einem privaten Auslandsaufenthalt oder ├Ąhnlichen Dingen, die immer mal wieder passieren k├Ânnen – dieser aufgeteilt in Newtopia war f├╝r ihn sehr kurz und wohl auch als Eingest├Ąndnis zu verstehen, dass er ohne seine gro├če Liebe nicht kann. Wer wei├č, wof├╝r diese Erkenntnis noch in der Zukunft gut ist. Jetzt zieht eine neue Person ein, die sich hoffentlich klarer ├╝ber die Auswirkungen eines solchen Projekts auf das Privatleben ist und entsprechend mental gefestigt in das Camp zieht. Ansonsten geht der Aufbau weiter, Lebensmittel wurden per Gro├čauftrag von Rewe bestellt und so k├Ânnen sich die Bewohner und das Unternehmen herzlich bedanken f├╝r die riesige Order und die Werbung, die aber in den ersten Folgen noch erfrischend wenig Sendezeit einnimmt.

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