So. Feb 16th, 2020

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SAT.1 hat verstanden. Promi Big Brother ist handwerklich gut gemacht

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Eigentlich war es etwas verwunderlich, dass die Bewohner sich wiederum √ľber die Rauswahl von Janina wunderten! Fast schon eine Beleidigung, davon auszugehen, weil sie immer nackt geduscht hatte und sich auch sonst recht offen pr√§sentierte, dass das ein Garant f√ľr das Weiterkommen nach der Nominierung ist. Wenn das jeder machen w√ľrde, g√§be es ja da nur D√∂del und nackte Haut zu sehen. Nein Danke. Wie Hubert Kah denken wahrscheinlich viele, ein Arsch und Titten zeigen w√ľrde irgendetwas am Beliebtheitsgrad ver√§ndern ‚Äď dabei wollen die Zuschauer einfach nur bespa√üt werden. Und das gelingt SAT.1 in dieser Staffel ganz einfach gut. Das kann zum einen an den Kandidaten bzw. an der Auswahl liegen, zum anderen ist aber auch ganz klar die Handschrift von Rainer Laux im Hintergrund zu sp√ľren. Der zieht hier f√ľr 2014 n√§mlich wieder die F√§den und hat offensichtlich noch ein gewisses Gesp√ľr daf√ľr, was Zuschauer in irgendeiner Form unterhalten k√∂nnte. Es liegt bestimmt aber auch an der insgesamt deutlich unangestrengten, ja fast schon selbstironischen Art, das allabendliche Tagesgesch√§ft im Haus zu pr√§sentieren. Jochen Schropp im Studio findet auch den Spagat zwischen s√ľffisanten Bemerkungen und aber auch sympathischer Moderation, wo im letzten Jahr 2013 noch der Holzhammer in Gestalt von Pocher & Cindy aus Marzahn h√§mmerte.

Hubert ‚ÄúHubsi‚ÄĚ Kah k√§mpft um den Sieg und gegen Hamster Little Bro bei der Beliebtheit

Selbst dieser Part von Cindy ist noch im ertr√§glichen Ma√üe, in kleinen H√§ppchen sozusagen hat sie dort eine kleine Kolumne und man wei√ü dann aber auch ‚Äď wenn die drei bis vier Minuten um sind, dann hat man die prollige Stimme und somit diesen Abschnitt √ľberstanden. Am Ende wird nochmal kurz √ľbergeleitet und darauf hingewiesen, warum sie √ľberhaupt da ist ‚Äď n√§mlich durch die BILD-Zeitung und ihre Web-Show irgendwann nach der Sendung, irgendwo im Netz und nicht mehr im K√∂lner Studio. Also handwerklich ist das jetzt eine ganz andere Sendung, die nicht nur dem gef√ľhlt in der Versenkung verschwundenen Sender SAT.1 wieder auf die Beine hilft, sondern vielleicht auch damit der ProSieben-Gruppe zeigt, wohin der Weg hingehen kann. Dass die Protagonisten im Haus ebenfalls einen kleinen Teil zum Handlungsstrang beitragen, soll hier nicht unerw√§hnt bleiben. Aber diese unbefangene Art von zum Beispiel Hubert zeigen nicht alle und darum w√ľrde es nicht √ľberraschen, wenn diejenigen Zuschauer, die f√ľr so etwas generell anrufen, am Ende Hubsi K. die Krone aufsetzen und man kann dann nur hoffen, dass er sich damit nicht verletzt.

Prominente sind Teil der medialen Welt ‚Äď auch wenn sie gar nicht prominent sind

√úberhaupt hat sich auch die Sendezeit √§hnlich wie beim Dschungelcamp mit steigender Beliebtheit immer weiter nach hinten ausgedehnt und wahrscheinlich tat man damit auch keinem weh, die Filme und Serien kann man auch zu einem sp√§teren Zeitpunkt anschauen, wenn man so etwas mag. An ein paar Tagen ging es sogar fast √ľbergangslos weiter im Sender Sixx, der mit Jochen Bendel und der mir bis dato unbekannten Melissa Khalaj wartete und teils weiter live aus dem Haus √ľbertrug oder sich vertiefend einigen Gespr√§chen innerhalb der Teilnehmer widmete. Das vermisst man auch eher mal im Hauptsender, so ein paar Zwiegespr√§che und nicht nur das ganz gro√üe Rad ‚Äď indem √ľbrigens der Hamster seine Rolle als nun nicht mehr heimlicher Star ‚ÄúLittle Bro‚ÄĚ gut spielt. Und bevor nun wieder alle sagen, das w√§re der einzige Promi dort im Haus bei Big Brother ‚Äď nein. Denn Prominent ist ja keine Marke und ist schon seit einiger Zeit eher negativ behaftet. Das liegt daran, dass man sie nur durch Promi-Formate kennt. Man muss irgendwann akzeptieren, dass sie Teil einer medialen Welt sind und daher ihrem Job nachgehen oder generell alles emp√∂rt ablehnen. Am Ballermann treffen sich alle wieder und lachen bei gemeinsamer Party alles weg, da darf man selber auch das eine oder andere Tr√§nchen Schadenfreude vergie√üen. Joey Heindle sollte sich im Sommer 2015 √ľbrigens nichts vornehmen. 

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