Di. Nov 12th, 2019

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Zutritt zu √∂ffentlichem Nahverkehr wie Bus und Bahn mit g√ľltigem Ticket sollte eine Selbstverst√§ndlichkeit sein

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Wie RP-Online berichtet, will der VRR-Vorstand den Zugang zu Bahn und Bahnsteig nur noch mit einem g√ľltigen Tickt m√∂glich machen. So etwas gibt es ja auch schon in einigen anderen europ√§ischen St√§dten und ich halte das f√ľr eine gute Idee, dies nachzumachen. Sp√§testens wenn man sich mal auf gro√üst√§dtischen Bahnh√∂fen umgeschaut hat, gleicht der Zustand oft einer Zumutung. Warum m√ľssen zahlende Kunden mit alkoholisierten Menschen konfrontiert werden, die nichts anderes zu tun haben, als auf dem Bahnhof zu sitzen, Pl√§tze wegzunehmen und M√ľll zu produzieren.

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So k√∂nnten sicherlich auch Kosten reduziert werden wegen Graffiti und anderen Verunreinigungen ‚Äď denn wer hat auf dem Bahnhof sonst etwas zu suchen, au√üer die Fahrg√§ste? Richtig, niemand. Verabredungen k√∂nnen auch vor dem Bahnhofseingang stattfinden und so besteht vielleicht sogar wieder f√ľr √§ltere Menschen die M√∂glichkeit, B√§nke zu nutzen um auf den Zug zu warten. Au√üerdem ist es der Gesellschaft nicht mehr vermittelbar, dass das Schwarzfahren durch freie Zug√§nge noch unterst√ľtzt wird. Gleichzeitig k√∂nnten als Ausgleichsma√ünahme Ein-Euro-Tickets verkauft werden, um auf wirklich Bed√ľrftige R√ľcksicht zu nehmen.

Sollte die Zahl von 100 Millionen Euro f√ľr Kontrollpersonal und weiteren hunderten Millionen durch entgangene Zahlungen im Artikel vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen wirklich stimmen, dann sind die Unternehmen geradezu verpflichtet, zu Handeln. √Ėffentliche Verkehrsbetriebe d√ľrfen sich nicht darauf ausruhen, dass etwaige Defizite immer durch den Steuerzahler ausgeglichen werden. Sondern man darf ein verantwortungsvolles Handeln und Streben nach L√∂sungen f√ľr oben genannte Probleme erwarten. Das w√ľrde nebenher auch die Sicherheit erh√∂hen und Statistiken √ľber den Besucherfluss k√∂nnten ohne einen Mehraufwand erstellt werden. Das sind nur einige Vorteile am Rande.

Jedoch muss hierf√ľr auch ein gewisser politischer Wille vorhanden sein auf allen Seiten. In Berlin beklagt die BVG lieber, dass sie kein Geld f√ľr k√ľrzere Bus-Takte oder mehr Komfort hat, als auch mal diesen Weg in ihre √úberlegungen mit einzubeziehen. Vielleicht √§ndert sich ja etwas, wenn ein Verkehrsunternehmen den Mut zu mehr Ordnung und Schutz hat‚Ķ

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