Fr. Jan 17th, 2020

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Erster Eindruck von Hartwichs 100! auf RTL

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Fans und Freunde von Werner Schulze-Erdel und seinem altehrw√ľrdigen Familienduell auf RTL d√ľrften an dieser Sendung ihre helle Freude haben, denn bei Daniel Hartwich geht es in etwa um das gleiche Prinzip: es wurden 100 Personen zu verschiedenen Dingen gefragt oder getestet. Pr√§sentiert wird das in Form von Filmchen oder eben harten Fakten, beim Test f√ľr die Hilfsbereitschaft wurden mit Menschen gebeten, jemanden mit √Ąngsten unter die Arme zu greifen bei einer Fahrt mit dem Fahrstuhl und diese anzeigt, die geholfen haben musste geraden werden in 100 F√§llen.

Es sieht also alles nach einer eher kurzweiligen Unterhaltungsshow auf RTL aus, die am Freitag, den 26. Juni 2015 zur besten Sendezeit pr√§sentiert wird. Im Studio sitzen auch 100 Personen, die mit raten m√ľssen, wie viele Leute anteilig zum Beispiel vor dem Schlafengehen lesen. Hierzu wurden wiederum bei vorher ausgew√§hlten Zuschauern Kameras installiert, um deren Leben zu zeigen und was sie in der jeweiligen Situation denn nun wirklich tun. Dadurch entstehen weitere lustige Dialoge und das lockert die ganze Sendung auf.

Also schon der Anfang macht eigentlich Spa√ü, nicht alles so trocken und spr√∂de, wie in anderen Quizshows, die ich auch schon anf√§nglich geschaut habe und danach nie wieder. Die besten Leute aus den 100 aus dem Studio werden wiederum an einer Art Finalrunde teilnehmen und k√∂nnen etwas gewinnen. Aus dem schier uferlosen Fundus an Daten f√ľr allt√§gliche Fragen zu allen m√∂glichen Dingen hat man eine gute Grundlage, um diese Show viele Folgen laufen zu lassen. Daniel Hartwich k√∂nnte also die kurzweilige Show 100! Abend f√ľr Abend zeigen, ohne dass es langweilig wird.

Fazit: das Prinzip ist einfach, Daniel Hartwich macht das erwartungsgem√§√ü auch sehr gut und es herrscht reger Abwechslung durch die vielen Fragen, Antworten, ein Spielfilme, Interviews und eben auch die Kameras, die das vermeintliche Publikum vor dem Fernseher bei allen m√∂glichen Dingen zeigen. Diese wurden nat√ľrlich vorher informiert bzw. gefragt, ob sie an dieser Sache teilnehmen wollen und die Kamera steht offen bei Ihnen zu Hause und ist nicht versteckt. Das ist quasi interaktives Fernsehen und entlockt nat√ľrlich dem Moderator auch einige lustige Bemerkungen. Ich gebe diesem Format eine Chance und schalte wieder ein.

Das Problem ist nat√ľrlich, wie man unten sieht, dass viele User mittlerweise den sogenannten Second Screen benutzen und der Twitter Hashtag f√ľr diese Sendung das Wort “wichs” enth√§lt, dazu noch hart. Trotzdem lustig. Die Show an sich verlor durch bzw. nach der Werbung nach einer knappen Stunde an Spannung und Tempo und ganz allgemein kann man sagen, dass es r√ľckblickend kein Highlight war – aber bei mir auch nicht wirklich durchgefallen ist. Ich schaue mir Deb√ľt-Sendungen immer sehr gerne an f√ľr eine Beurteilung und so kann es passieren, dass ich eben einfach wieder einschalte, mir aber auch kein dickes Kreuz im Kalender mache f√ľr Hartwichs 100. Vielleicht nennt man es einfach Daniels 100!? Oder noch besser w√§re, den Namen komplett wegzulassen und durch etwas Neutrales zu ersetzen – dann k√∂nnte es irgendwann auch jemand anders moderieren.

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