Letztens bin ich auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen, was das Thema Altersvorsorge betrifft. Fakt ist nun mal dass man sich – unabhängig von der jetzigen finanziellen, gesundheitlichen oder partnerschaftlichen Situation – mit dieser Thematik auseinandersetzen sollte und für sich selber einen Plan erstellt, was die Zukunft angeht. Denn wenn man diesen nicht hat, kann man auch keine Ziele erreichen, so wie es im beruflichen auch darum geht, sich immer weiter zu entwickeln und Perspektiven offen gegenüber zu stehen. Aber zurück zur Altersvorsorge bzw. zum Artikel “Berechnen Sie rechtzeitig Ihre Rentenlücke”, in dem alles Wichtige steht und dem Leser der AWD-Rentenlückenrechner vorgestellt wird, ebenso wie der R+V-Versorgungslückenrechner. Hier wird empfohlen, beide Rechner zu testen, um dann die Ergebnisse miteinander abzugleichen. Ganz gleich aber, was am Ende dort steht: Es gilt das, was auch Alexander Fischer dort schreibt – es ist nur eine Augenblickaufnahme Stand jetzt und gehandelt werden sollte in jedem Falle!

In diesem Artikel soll es ausdrücklich nur um die Riester-Rente gehen, über die ich mich und damit auch andere informieren und meinen Wissens-Stand aktualisieren möchte. Also zuerst mal steht bei Wikipedia, dass die Riester-Rente vom Staat gefördert wird durch Zulagen und Sonderabzugsmöglichkeiten. Eingeführt wurde sie vom damaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Walter Riester, wegen der Rentenreform im Jahr 2000. Grundsätzlich sollte sich die Altersvorsorge auf drei Säulen befinden.   Die erste Säule ist die gesetzliche Rentenversicherung, sie bildet quasi die Basisrente – sie war früher problemlos alleine tragbar, aber durch die höhere Lebenserwartung, verbesserte medizinische Versorgung und Geburtenrückgänge auf der anderen Seite ist es sinnvoll geworden, sich nicht mehr alleine auf diese zu stützen/verlassen. Die zweite Säule besteht aus zwei Schichten, neben der betrieblichen Altersvorsorge greift hier auch die schon oben genannte Riester-Rente und die dritte Säule kann aus einer Mischung von Lebensversicherung, privater Rentenversicherung oder Risikolebensversicherung bestehen. Hierzu später mehr, unter anderem hier: Für wen lohnt es sich, die Riester-Rente zu beantragen und wann?

 

Was sind nun die Vorteile der sogenannten Riester-Rente? Der Staat rechnet am Ende eines Jahres genau aus, wie viel dem Sparer zusteht, so kann man also schon sagen, dass man Geld vom Staat geschenkt bekommt! Das Geld ist auch im Falle einer Insolvenz gesichert und auch, sollte man Hartz4 beantragen müssen. Aktuell gibt die Financial Times Deutschland eine kleine Sehhilfe zum Durchblick im Riester-Renten-Dickicht und zeigt auch auf, was alles zu beachten ist und wo mögliche Probleme lauern. Als mögliche Nachteile einer Riester-Rente werden die Besteuerung im Alter, eine komplette Rückzahlung aller Förder-Beträge bei Kündigung vor dem 60. Lebensjahr und die Gefahr einer zu geringen Anrechnung genannt.

 

Weiterführende Lese-Tipps u.a. zum Thema Riester-Rente:

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