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Schwarzer Tag für die Bundesligisten

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Der 22. Februar 2013 kann durchaus als schwarzer Tag für die Bundesliga bezeichnet werden. Nachdem sich vier deutsche Mannschaften überragend für das Sechszehntelfinale der Europa League qualifiziert hatten, schaffte es am Donnerstag nur eine einzige, eine Runde weiterzukommen. Dabei hätten zumindest zwei weitere es verdient gehabt.

Gladbach, Stuttgart, Hannover und Leverkusen zogen alle glorreich in die Endrunde der Europa League ein und schürten bei den Deutschen die Hoffnung auf ein rekordverdächtiges Abschneiden der Bundesliga im internationalen Vergleich. Doch aus der Traum. Drei der vier Mannschaften schafften nicht den Sprung ins Achtelfinale. Nur der VfB Stuttgart konnte nach dem 1:1 aus dem Hinspiel, mit einem 2:0 Sieg souverän gegen den KRC Genk durchsetzen.

Dabei hätte auch Hannover 96 das Weiterkommen verdient gehabt. Und das ersehnte Wunder gegen Anschi Machatschkala nach der 1:3-Hinspielpleite schien zeitweise sogar greifbar. Das Spiel glich dabei vor allem in der zweiten Hälfte einem wahren Schneechaos, in dem Hannover in der 70. Minute nach etlichen vergebenen Chancen endlich in Führung ging. In der 10-minütigen Nachspielzeit ließ Traore alle Träume der Niedersachsen mit dem Ausgleich zum 1:1 platzen.

Auch Bayer 04 Leverkusen hätte es verdient gehabt weiterzukommen. Doch der Werkself wollte anfangs der Partie gegen Benfica Lissabon einfach kein Tor gelingen. Schürrle und Kießling setzten den Ball zunächst nur an den Pfosten. Dann waren es schließlich auch noch die Portugiesen, die nach einem verheerenden Fehler von Daniel Carjaval das erste Tor erzielten. „Das ist natürlich bitter. Da läufst du und kämpfst und kriegst dann so ein Scheißtor. Da wirst du eigentlich um den Lohn gebracht“, meinte auch Stefan Kießling gegenüber Sportnachrichten nach dem Spiel.

Doch Bayer ließ nicht locker und machte auch weiterhin das Spiel. Schließlich ließ Schürrle mit einem Volleytor noch einmal die Hoffnungen der mitgereisten Fans auflodern. Noch ein Treffer und Leverkusen wäre weiter gewesen, denn nach der 0:1-Pleite aus dem Hinspiel, hätte Bayer nur ein weiteres Tor gereicht. Doch den 2:1 Endstand markierten leider die Portugiesen.

Dagegen hatte Borussia Mönchengladbach keine Chance gegen Lazio Rom. Das Hinspiel, das 3:3 ausgegangen war, war ja ein wahrer Krimi und an Spannung kaum zu überbieten. Im Rückspiel in der „Ewigen Stadt“ konnten die „Fohlen“ nichts gegen die Starken Römer ausrichten. Lustlos unterlagen sie Lazio mit 0:2.

Jetzt kann man nur noch auf ein gutes internationales Abschneiden von Stuttgart und den deutschen Champions League Teilnehmern, FC Bayern, Schalke 04 und Borussia Dortmund hoffen. Doch Spitzenspiele gibt es demnächst auch national. Am Mittwoch treffen der FC Bayern München und Borussia Dortmund, die beiden offensivsten Teams der Liga, im DFB Pokal aufeinander. Bei den Bundesliga Wetten von bet365 sind die Münchner dabei der Favorit. Doch schon im Finale 2012 konnten die Borussen die Bayern klar schlagen.

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