Hertha 270 Minuten ohne Tor

270 Minuten hat Hertha BSC es nicht geschafft, das eigentliche Ziel im Fußball, den Ball über die Torlinie zu befördern, zu erreichen! Drei lange Spiele ohne einen eigenen Treffer und das in Spielen, in denen NEUN Punkte eingeplant waren.

Das ist ganz klar ein Fall für “Ziel verfehlt”. Nach der 0:1-Niederlage bei Abstiegskandidat Bielefeld kamen die üblichen Sprüche und dass es ja am Wochenende zu Beginn der englischen Woche nach Köln ginge. Doch auch hier: Tore Fehlanzeige und das wenigstens auf beiden Seiten, so dass die Hertha hier zumindest einen Zähler als magere Ausbeute mit aus der Domstadt nehmen konnte.

Aber so richtig schlimm wurde es im Heimspiel gegen Hoffenheim, die sind ebenfalls in einer negativen Phase und spielten zuvor auch nur 0:0 zu Hause gegen Arminia Bielefeld. Jetzt war also eigentlich die Chance da für die Millionentruppe in blau-weiß, drei Punkte einzusammeln. Doch selbst ein Elfmeter wurde im Olympiastadion nicht verwandelt und der steht sinnbildlich für das ganze Spiel: Das wurde mit 0:3 (!) gegen die TSG am Dienstag verloren und in dieser Form rutscht Hertha BSC definitiv hinein in den Abstiegskampf.

Das bringt auch Michael Preetz in Erklärungsnot, denn er ist für viele Einkäufe von Spielern verantwortlich und als Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC eine wichtige Stimme. Noch. Denn die Kräfteverhältnisse werden sich verändern, nicht mehr so lange wird eine Hand die andere waschen. Dazu ist Investor Lars Windhorst ja nach dieser Entwicklung geradezu verpflichtet und somit ist auch der seit Dezember 2020 neue Chef der Geschäftsführung Carsten Schmidt (ehemals Sky) unter Zugzwang.

Siehe auch
Fotos vom Spiel Hertha BSC gegen FC Bayern München

Sie alle tragen aber Verantwortung rund um die Geschicke der alten Dame, der selbst ernannte “Big City Club” rennt seinen Ansprüchen meilenweit hinterher und verpulvert so ganz nebenbei noch die Windhorst-Millionen.

Wenn man aber zurecht die Führungsebene bei Hertha BSC kritisiert, dann muss man natürlich auch die Protagonisten auf dem Platz auffordern, ihrer Arbeit bestmöglich nachzugehen und den Leistungsgedanken nicht aus den Augen zu verlieren. Es scheint, dass nicht alle Spieler im blau-weißen Trikot zu 100% bei der Sache sind und dieser Schlendrian muss dringend raus aus den Köpfen. Unabhängig davon muss spätestens zum Ende der Saison 2020/21 überall aufgeräumt werden und man sollte alles infrage stellen.

Das haben die Fans verdient und das ist man auch sich selber schuldig.

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