Die Füchse aus Duisburg starteten die Oberliga-Saison mit komplettem Umbruch

Einen nahezu kompletten Neuanfang hinsichtlich des Teams haben die Füchse aus Duisburg hinter sich, nachdem man sich von 15 Spielern getrennt hatte. Für die Entscheidungen über sowohl Ab- als auch Zugänge zeichnet sich Trainer Reemt Pyka mitverantwortlich, der seit Anfang des Kalenderjahres 2018 das Zepter an der Bande schwingt. Im Tor vertraut man Sebastian Staudt, der auch schon in Bremerhaven, Leipzig und zuletzt bei den Moskitos aus Essen zwischen den Pfosten stand. Auch der zweite Goalie, Etienne Renkewitz, verfügt schon über eine Menge Erfahrung und so überragen beide deutlich den Altersdurchschnitt des Teams, der mit ihnen bei 24,42 liegt.

Die Testspiele und die Neuzugänge gaben Grund für Optimismus

Alexander Spister, Pavel Pisarik und André Huebscher bilden die erste Sturmreihe und machen gemeinsam ordentlich Dampf – die Duisburger Füchse werden wohl auch in der Oberliga Nord für genügend Tempo sorgen und haben auch eindeutig die obere Tabellenhälfte im Visier. Weitere Schlüsselspieler werden wohl Steven Deeg und Lasse Uusivirta werden, die schon in den ersten Testspielen den Partien ihren Stempel aufdrücken konnten. Aus Sicht der Füchse-Fans kann man sich auch viel von anderen jungen Spielern erhoffen, die auch alle recht körperbetont spielen. Mit solch einer Spielweise – schnell, hart und offensiv – erobert das Team sicherlich schnell die Herzen der Anhänger und das kann in den Heimspielen ein entscheidender Faktor werden.

Schon im Testspiel gegen den Zweitligisten Kassel Huskies zeigte sich Duisburg in guter Frühform, verlor vor eigener Kulisse nur mit 2:3 und auf dem darauffolgenden Wochenende gab es bei Ligakonkurrent Essen eine weitere Niederlage mit gleichem Ergebnis. Aber im Rückspiel zu Hause entwickelte sich eine turbulente Begegnung, in der die Gastgeber aus dem „Pott“ oft vorlegten, aber sich am Ende trotz dreier Tore von Steven Deeg mit 4:5 n.P. geschlagen geben mussten.

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Aus den ersten vier Spielen nur zwei Punkte

Fazit: Ein großer Umbruch ist Chance und Risiko zugleich, aber man kann dem Team von Trainer Pyka einiges zutrauen – am eigenen Anspruch auf einen Platz in den direkten Play-Offs muss man sich messen lassen. Wie verlief nun der Start in die Oberliga-Nord? Das erste Heimspiel gegen Rostock ging gleich mal mit 1:3 in die Hose, am folgenden Sonntag konnte man aber bei den Saale Bulls in Halle mit 3:2 in der Overtime gewinnen. Also – Fehlstart abgewendet. Aber im nächsten Heimspiel die nächste Pleite, diesmal waren die Hannover Scorpions zu Gast und gingen durch einen 5:2-Auswärtssieg als Sieger vom Eis! Am Sonntag hatten die Füchse aus Duisburg spielfrei, verloren aber dafür das nächste Heimspiel am Dienstag, den 02. Oktober gegen Leipzig. Alles andere als ein Idealstart also und genügend Stellschrauben, an denen das Trainerteam noch zu drehen hat.

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