Donnerstag, Juli 27, 2017
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Wespen in Fassade, ein Nest und die Lösung

Man sollte in jedem Fall rechtzeitigt reagieren, wenn man eine ungewöhnliche Aktivität in unmittelbarer Nähe seines Fensters oder Balkons wahrnimmt. Gleiches gilt für Hausbesitzer auf der Terrasse, unter dem Dach oder der Regenrinne und überall dort, wo es genug Gelegenheit und Hohlraum gibt. Nun ist eine Fassade eines normalen Miethauses eigentlich nicht verdächtig für den Bau eines Wespennestes, dachte ich. Bei näherer Beobachtung jedoch stellte sich eine nicht unerhebliche Anzahl heraus und darum sollte man als Mieter so wie in diesem Falle rechtzeitig aktiv werden und die Wohnungsgesellschaft bzw. den Vermieter über die mögliche Gefahr informieren.

Wespen fliegen in die Ecke der Fassade

Kommt der Experte dann in die Wohnung und stellt sich heraus, dass da nichts ist – kein Problem. Aber die Hinweise waren hier deutlich und vermutlich war es besser, nicht länger zu warten bis das Nest überhaupt erst richtig entstehen konnte. Auch würde ich nicht selber tätig werden, es gibt zu Recht Firmen die für Schädlingsbekämpfung zuständig sind und über die Wahl der eingesetzten Mittel entscheiden können. Außerdem kann es gefährlich werden, wenn die Königin sich angegriffen fühlt und man nicht weiß, wie viele Wespen da überhaupt an dem Nest beteiligt sind. Als Stadtmensch habe ich eh keine Ahnung.

Der Sprühschaum gegen Wespen gehört in alle Ritzen

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Das Problem habe ich an einem Dienstag gemeldet, nachdem ich am Fenster vor allem nachmittags bis in den Abend hinein immer wieder Wespen genau in die Ecke der Fassade habe fliegen sehen. Zuvor war ich oft arbeiten und manchmal war die Jalousie unten wegen der Nachmittagssonne. Auch bei schlechtem Wetter war lange nicht so viel los wie mit zunehmender Wärme und auch der Anruf beim meinem Mieterservice wurde professionell aufgenommen und die Meldung weitergegeben. So erhielt ich zwei Tage später einen Anruf zwecks Terminvereinbarung und am Freitag wurde sich des Problems angenommen.

So sieht es nach fertiger Arbeit aus – der Schaum füllt die Lücken

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Der Wespenbeauftragte machte sich ein kurzes Bild von der Lage und gab den Wespen noch eine Frist von wenigen Minuten. Das Fenster geöffnet, dann etwas Wespenschaum in die Ritzen zwischen Fenster und Fassade – so dass die Lücken komplett gefüllt werden und das Loch oben auch geschlossen ist. Im Grunde war es das schon. In der Folge wurde mir geraten die nächsten Tage etwas vorsichtig mit dem Fenster zu sein, da unter Umständen die Wespen ob der geänderten Umstände etwas hektisch reagieren könnten. In die Wohnung ist keine geflogen und durch die Balkontür mit Fliegengitter hat es auch noch keine Wespe geschafft, aber wenn sie unruhig werden sollte man weiterhin vorsichtig sein.

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Generell war der Rat sowieso, langfristig diese Fugen, Ritzen und Spalten zu schließen! Das muss natürlich die Wohnungsgesellschaft machen und so ist auch schon bald der nächste Termin fällig, wenn eine Firma dafür sorgt, dass sich langfristig keine Wespennester mehr in der Nähe des Balkons bzw. der Wohnung bilden und bauen lassen. Im Nachhinein bin ich sehr froh, schnell und zügig das Problem mit den Wespen angegangen zu sein und auch, dass zeitnah die Firma einen Termin vereinbart hat.

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