Do. Jun 24th, 2021

Am Freitag startet die Deutsche Eishockey Liga in die Saison 2013/14. Vor dem Anpfiff wollen wir die Rollenverteilung der Teams unter die Lupe nehmen. Kann der Rekordmeister Eisbären Berlin seine Titelserie weiter ausbauen, oder hat auch ein Außenseiter, wie der EHC München, dieses Jahr Chancen?

Die Eisbären gehen als Titelverteidiger ins Rennen und wollen natürlich die Serie aus vier Meisterschaften in Folge auch in der 20. Jubiläumssaison der DEL weiter ausbauen. Mit insgesamt acht Titeln dürfen sich die Berliner Rekordmeister nennen und trotzdem zeigt die Konkurrenz wenig Respekt. Nur zwei von 14 DEL-Coachs trauen den Hauptstädtern erneut die Siegestrophäe zu. Vor allem die durchwachsene Vorbereitung lässt viele Zweifel offen. Noch weiß der Berliner Klub nicht genau, wo er Leistungsmäßig steht. Trainer Jeff Tomlinson warnte gegenüber „berliner-kurier.de“ deshalb: „Manchmal habe ich das Gefühl, die Spieler denken: nach so vielen Titeln geht alles von alleine. Die Selbstzufriedenheit im Team könnte zu einer großen Baustelle werden.“ Psychologisches Geschick ist deshalb vom neuen Coach gefragt, der zudem „sechs Teams auf Augenhöhe“ mit seiner Mannschaft sieht. Doch Namen wolle er nicht nennen.

Wahrscheinlich denkt er mit unter dabei an die üblichen Verdächtigen, wie die Adler Mannheim, die Kölner Haie und die Hamburg Freezers, die in den letzten Jahren stets mit zu den Titelanwärtern zählten. Natürlich wird auch Ingolstadt und den Krefeld Pinguinen einiges zugetraut. Vor allem die Oberbayern, die 2014 ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum feiern, wollen endlich den ganz großen Wurf schaffen. Seit dem Ligabeitritt 2003 kamen die Ingolstädter noch nie über das Halbfinale hinaus, verpassten allerdings auch nur drei Mal die Play-offs. Anders beim KEV. Vor einem Jahr genau war man in Krefeld nicht besonders zuversichtlich. Nach einer verpatzten Saison 20011/12 wurde den Schwarz-Gelben wenig zugetraut. Obwohl das DEL-Gründungsmitglied finanziell und sportlich ums Überleben kämpfte, lieferte die Mannschaft unerwartet einer der besten Spielzeiten der Klubgeschichte ab. Am Ende war erst im Halbfinale gegen die Eisbären Schluss. Wie sich die Krefelder in der kommenden DEL-Runde schlagen, bleibt abzuwarten. Vor allem weil die Konkurrenz aus München und Iserlohn kräftig aufgerüstet hat.

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Die Roosters und der EHC könnten diese Saison für Überraschungen sorgen. Beide Teams zählten letzte Spielzeit nicht zu den Favoriten der DEL. Doch beide haben ihre Kader kräftig nachgerüstet. Die von Red Bull gesponserten Münchner haben sogar 23 neue Spieler verpflichtet. Das bedeutet, nur sechs Akteure der letzten Spielzeit sind gleich geblieben. Und mit 29-Mann bauen die Oberbayern auf einen großen Kader mit viel Konkurrenzkampf um die Stammplätze. Mit Pierre Pagé hat der EHC zudem einen neuen Trainer, der sich nicht scheut, das Wort Meisterschaft öffentlich in den Mund zu nehmen. „Wenn du nicht darüber redest, hast du Angst davor“, wurde der 65-jährige Kanadier von „sueddeutsche.de“ zitiert.

Die Iserlohn Roosters wollen das miserable Ende der vergangenen Saison mit zehn Niederlagen in Folge vergessen machen. Dazu hat man sich personell verstärkt. „Wir haben spezielle Spieler für spezielle Positionen gesucht“, erklärte Trainer Doug Mason, der glaubt, dass man jetzt besser aufgestellt ist, wie vor einem Jahr. In Iserlohn herrscht Aufbruchstimmung und auch die Chemie im Team scheint zu stimmen. „Schon am ersten Trainingstag hatten wir beste Laune“, bestätigte der Coach gegenüber „derwesten.de“. Mit hohem Tempo und Pressing wollen die Roosters den Favoriten aus Berlin, Mannheim und Hamburg das Leben schwer machen. „Und wir wollen Druck machen. Denn es ist besser, häufiger in der offensiven als in der defensiven Zone zu spielen“, sagte Mason. In der Vorbereitung hat das Team bewiesen, dass das Potential hierfür vorhanden ist.

Auch die Eishockey Wetten auf der Homepage von bet365 geben über die Rollenverteilung in der DEL Auskunft. Natürlich wird hier der Titelverteidiger aus Berlin als Top-Favorit gehandelt. Dahinter folgen Mannheim, Hamburg, Köln und Hamburg. Doch auch Ingolstadt, Krefeld und München dürfen sich Außenseiterchancen ausrechnen. Weitere Informationen zu Wettquoten finden Sie hier.

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