Holt mich doch zur Fußball-WM in Katar!

Im Jahr 2022 findet bekanntlich die Fußball-WM im Wüstenstaat Katar statt und damit es nicht eine ähnliche “Katarstrophe” (Zitat BILD.de) gibt wie jetzt zur Leichtathletik-WM, biete ich mich als Fan an.

Ich schaue mir bei bezahltem Eintritt gerne alle angebotenen Spiele an, werde mich kleidungstechnisch an die Gegebenheiten anpassen sowohl bei der Hitze als auch bei der Kälte durch die Klimaanlagen.

Auch für Stimmung kann ich sorgen, rufe und schreie für oder gegen die Teams auf dem Platz mit meiner Stimme. Außerdem biete ich in meinem Paket auch diverse Fan-Utensilien zum Krach machen. Von einer einfachen Tröte über eine Rassel bis zur kleinen Trommel könnte ich alles bieten.

Meine Anwesenheit würde einen zusätzlichen Farbtupfer als Hintergrund zu den schon eh bunten Sitzen bieten und ich bewege mich dazu auch noch im Gegensatz zu den Plastikstühlen real auf den Rängen.

Mit dieser Maßnahme ist ein bisschen Leben auf der Tribüne garantiert und niemand muss Angst um solche Geisterszenen haben, wie sie sich zuletzt in Katar zugetragen haben. Geld dürfte ja von Gastgeberseite kein Problem sein…

Quelle: Leichtathletik-WM in Doha: Party-Trick! So sorgt Katar für Jubel im Stadion – Sport-Mix – Bild.de

Angola: Sieg gegen Katar – Sensation!

Unglaublich, wie es im Sport manchmal zugeht. Da befindet sich die Handball-WM 2019 in Deutschland und Dänemark gerade mal in ihrem zweiten Tag – da gibt es im dänischen Kopenhagen schon die erste große Sensation durch den 24:23-Sieg von Angola gegen die hoch eingeschätzten Kataris.

Auch die Buchmacher waren sich total einig, dass es außer einem Handball-Sieg von Katar gegen Angola keinerlei Alternative gibt: Coolbet ging mit einer 35,00 auf Angola an den Start – das bedeutete man bekam für 10 Euro Einsatz ganze 350,00 Euro zurück und andere Wettanbieter sahen das ähnlich, so gab zum Beispiel der große Sportwettenanbieter bet365 eine 1,01 auf Katar und auf der anderen Seite auf den späteren Sieger die Quote 25,00

Eigentlich ist es natürlich ganz gut, dass es solche Überraschungen im Sport und auch bei größeren Wettbewerben wie einer Handball-WM immer mal wieder vorkommen. Bei den selbsternannten oder von den Experten benannten “Favoriten” wird also Vorsicht vor Selbstüberschätzung geboten sein, denn die sogenannten “Kleinen” gibt es wohl auch im Handball nicht mehr. Mal sehen, wie die Handball-WM 2019 so weitergeht….

Deutschland hatte ja das Auftaktspiel in Berlin souverän gewonnen.

Außenseiter Angola hat für eine kleine Sensation bei der Handball-WM in Deutschland und Dänemark gesorgt. Der Dritte der Afrikameisterschaft besiegte den ehemaligen Vize-Weltmeister Katar in Kopenhagen völlig überraschend mit 24:23 (12:8). Für Angola war es bei der vierten WM-Teilnahme erst der zweite Vorrundensieg. Vor 14 Jahren feierten die Afrikaner ihren ersten Erfolg gegen Kanada.

Quelle: Handball: Sieg gegen Katar: Angola sorgt für kleine Sensation bei Handball-WM – FOCUS Online

Helena Costa trainiert Clermont Foot

Eine Frau als Trainerin eines Fußball-Herren-Teams, so etwas wird es ab der nächsten Saison 2014/15 tatsächlich geben. Natürlich werden alle gespannt sein, wie sich diese Mannschaft denn so entwickeln wird – aber man(n) darf auch keine Wunder erwarten. Die Trainingsarbeit unter der Woche wird sich schließlich nicht wesentlich von der eines Mannes unterscheiden. Hier wurde ja auch schon über die Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus im Vergleich zu Babak Rafati berichtet.

Aber eine Dame an der Seitenlinie, die nicht das Fähnchen schwenkt oder die Tafeln hochhält mit den Rückennummern der Auszuwechselnden ist für viele schwer vorstellbar. Dabei hat der Siegeszug der Frau direkt rein in alle Männerdomänen längst stattgefunden, nur eben nicht in solch publikumsträchtigen Bereichen wie Fußball. Helena Costa wird also ab der nächsten Saison die Männer-Mannschaft des französischen Zweitligisten Clermont Foot coachen, wie der kicker berichtet.

Wie dort steht, hat sie natürlich durchaus schon Erfahrungen gemacht mit einer Frauen-Mannschaft aus Lissabon und sogar als Nationaltrainerin von Katar und Iran. Sie ist also quasi die Silivia Neid für die Franzosen, denn auch sie könnte durchaus eine Fußballmannschaft bestehend aus Herren trainieren. Die taktischen Maßnahmen dürften sich kaum unterscheiden, lediglich auf dem Platz geht es weniger körperlich zu mit weniger Fouls – ist aber auch so schlecht nicht anzusehen. Viel Erfolg also für Helena Costa bei Clermont Foot.