Mein Grundmisstrauen gegenüber der SPD

Ganz spontan gesagt sind für mich weitere Gründe eigentlich gar nicht mehr nötig zu sammeln, denn ein Grundmisstrauen gegenüber der SPD scheint durchaus angebracht. Aber dass sich ein Bundeswirtschaftsminister namens Sigmar Gabriel dazu hinreißen lässt, Hartz4-Bezieher mit “überflüssigen Kohlekraftwerken” zu vergleichen mit dem Satz „Was der Kapazitätsmarkt nicht werden kann, ist so was wie Hartz-IV für Kraftwerke: Nicht arbeiten, aber Geld verdienen.“ – das ist schon ein Schlag ins Gesicht für arbeitssuchende Menschen bzw. generell Hartz4-Bezieher. Auch wenn das sehr flapsig daher gesagt wurde, entspricht das womöglich der Denkweise von SPD und deren Politikern. Wenn das Zitat, das in diesem Blog Erwähnung findet und ursprünglich von “Gegen-Hartz.de” veröffentlicht wurde, wirklich stimmt, dann sagt das sehr viel über die Sozialdemokraten aus.

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Die ganzen Leute werden eh schon klein gehalten und viele haben den Eindruck, für Unternehmen und Lobbyverbände wird mehr getan als für Arbeitslose und/oder Hartz4-Bezieher. Sie werden kontinuierlich als Masse gesehen und finanzieren den ganzen Bildungsträgern mit ihren Schulungen einen festen Geldregen. Jeder wird in irgendwelche Maßnahmen gesteckt oder soll sein Glück bei einem 1000-Euro-Job probieren, nichts wird getan für richtige Jobs – es wird immer nur auf den Marktplätzen oder Werbeveranstaltungen in Talkshows lamentiert über Chancen und die Realität wird ausgeblendet. Gut möglich also, dass man mit der Zeit eine gewisse Distanz aufbaut zu den früheren Wählern und sich später über die purzelnden Prozente bei den Wahlen wundert. Es sind Zitate wie oben geschrieben, die sich ins Hirn einbrennen und ein Kreuzchen bei der SPD verhindern. Sie gefallen sich ja auch alle so gut und finden ihre Arbeit so toll – da brauchen sie auch bestimmt keine Stimmen von nicht arbeitswilligen Schmarotzern, oder?!

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