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Der Favoriten-Check für die EM 2012

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Nun hat das lange Warten ein Ende. Ab heute kämpfen die 16 besten Nationalmannschaften Europas um den Europameistertitel 2012. Die Anhänger beschäftigte im Vorfeld vor allem ein Frage: Wer hat die größten Chancen auf den Titel?

Welt-und Europameister Spanien geht ganz klar als der große Favorit in das Turnier. Mit einem dritten Titel in Folge würden die Südeuropäer für eine absolute Sensation sorgen. Bei den letzten beiden großen Ländervergleichen dominierten die Iberer das Geschehen und ließen keine Sekunde an ihrer Favoritenrolle zweifeln. Der Sieg bei der letzten EM und der WM waren die Folge. Doch wie sieht es 2012 aus?

Die Spanier haben ganz klar in der Breite die Klasse, um die Mission Titelverteidigung perfekt zu machen. Auf jeder Position ist das Team von der iberischen Halbinsel hervorragend besetzt. Lediglich die beiden Außenbahnen könnten die Achillessehne in einem ansonsten glänzendem Ensemble, um den wohl besten Mittelfeldspieler der Welt Xavi, sein.

Als größter Konkurrent der Spanier gilt wohl die deutsche Nationalmannschaft. Bundestrainer Joachim Löw hat innerhalb einiger Jahre ein Team geformt, welches den Spaniern in Sachen Qualität in so gut wie nichts nachsteht. Die Fußball Quoten beider Teams liegen ungefähr im selben Bereich. Das Team ist gespickt mit einer Reihe an jungen Talenten, die gerade in der letzten Zeit einen gewaltigen Sprung gemacht haben. Das Mittelfeld befindet sich mit absoluten Außnahmekönnern wie Mesut Özil oder Bastian Schweinsteiger auf Top-Niveau. Schwachpunkt der Deutschen könnte die Defensive sein. Bislang gibt es noch keine wirklich eingespielte Abwehrreihe. Dennoch gilt das DFB-Team als einer der ganz großen Favoriten.

Auch die Niederlande sollte man auf der Rechnung haben. Zwar ist der amtierende Vizeweltmeister lange nicht mehr so stark wie noch vor zwei Jahren, aber das Team von Trainer Bert van Marwijk verfügt vor allem über eine brandgefährliche Offensive. Ausnahmespieler wie Robin van Persie, Wesley Sneijder oder Klaas-Jan Huntelaar können über ein ganzes Turnier möglicherweise die Defizite in der Defensive kompensieren. Denn während die Niederlande früher über wirkliche gute Abwehrspieler verfügte, fehlt den aktuellen Akteuren klar die nötige Qualität. Doch unterm Strich hat das Team die Möglichkeiten an einem guten Tag jede Mannschaft der Welt zu schlagen.

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Bleibt der Weltmeister von 2006. Zwar werden die Italiener eher als Außenseiter gehandelt, dennoch wird die „Squadra Azzurra“ versuchen, dass peinliche Vorrunden-Aus bei der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren in Südafrika vergessen zu machen. Vor allem Nationalcoach Cesare Prandelli ist es zu verdanken, dass die Mannschaft seitdem einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat. Das Team wurde systematisch verjüngt. Nur für Andrea Pirlo gibt es nach wie vor keinen adäquaten Erstatz. Er wird der spielerische Schlüssel eines typisch italienischen Teams sein. Ohnehin sind die Italiener seit jeher eine Turniermannschaft und daher bei den Wettquoten auch zurecht im Kreis der Favoriten. (Autor: Gast-Artikel)

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