Mi. Nov 13th, 2019

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Deutschland-Achter holt Goldmedaille

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Es war die dritte Goldmedaille fĂŒr Deutschland bei den Olympischen Spielen. Am Mittwoch erkĂ€mpfte sich der Achter des Ruderverbands den ersten Platz auf dem Siegertreppchen. Damit wurde das Team um Schlagmann Kristof Wilke seiner Favoritenrolle gerecht. Doch das Rennen verlief spektakulĂ€rer als erwartet.

In einen dramatischen Endlauf ĂŒberquerte der deutsche Ruder-Achter vor Kanada und Großbritannien die Ziellinie und holte Gold fĂŒr Deutschland. Zuvor war der deutsche Achter von live Sportwetten klar favorisiert worden. In vier Jahren war es fĂŒr das Boot der 36. Sieg in Folge. Nach 1969, 1968 und 1988 ist es das vierte Gold bei Olympia seit Bestehen des Deutschland-Achters.

„Es waren jetzt vier Jahre, in denen wir alles fĂŒr den Sport getan haben“, sagte Schlagmann Kristof Wilke gegenĂŒber Sport News. Dass das Team auf dem olympischen Thron stehe sei „nicht in Worte zu fassen. Auf den letzten 500 Metern haben wir uns so heißgemacht und alles rausgehauen.“

Vor 25.000 Zuschauern war Deutschland auf dem Dormey Lake frĂŒh in FĂŒhrung gegangen. Doch die Briten kĂ€mpften sich immer nĂ€her heran. Nach 1500 sah es so aus, als wĂŒrden den deutschen Ruderern die KrĂ€fte schwinden. Die Briten lagen zeitweise sogar knapp vorn. Doch plötzlich kam der Deutschland-Achter wieder zurĂŒck und konnte das Team aus Großbritannien, die immer schwĂ€cher wirkten, abhĂ€ngen. Schließlich zog sogar Kanada noch am britischen Boot vorbei. Deutschland entfloh auf den letzten 500 Metern seinen Verfolgern und holte sich den Olympiasieg.

Der Sieg des deutschen Teams von Trainer Ralf Holtmeyer hat die Rolle als „Super-Super-Favorit“ bestĂ€tigt. Mit dem Erfolg kann die enttĂ€uschende Leistung 2008 in Peking endlich vergessen gemacht werden. Damals war das deutsche Boot schon in der Vorrunde ĂŒberraschend ausgeschieden. Von 2009 bis 2011 dominierte der Achter um Schlagmann Kristof Wilke. Er gewann drei Mal in Folge die Weltmeisterschaft. FĂŒr Holtmeyer war es der zweite Sieg bei Olympia als Trainer. 1988 in Seoul hatte das Team des heute 56-JĂ€hrige bereits Gold in dieser Disziplin geholt.

Auch der deutsche Doppel-Vierer der Frauen konnte mit der Silbermedaille einen großen Erfolg feiern. Der Zweier der Frauen verpasste das Podest und wurde im Finallauf nur Sechster.

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