Mo. Dez 9th, 2019

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Empfehlung Antibakterielle Messer ?

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Nachdem ich ja schon in einem anderen Artikel ĂŒber beschichtete Pfannen geschrieben habe, möchte ich mich hier um sogenannte antibakterielle Messer kĂŒmmern. ZunĂ€chst muss man sich dem Wort “Antibakteriell” widmen, das ja aussagt, dass ein Gegenstand oder eine Substanz antimikrobiell ist – also bewirkt, dass erst gar keine Bakterien hĂ€ngenbleiben. Oder vielleicht auch bei den Messern, dass sie eben nicht ĂŒbertragen werden vom Fleisch oder dem GemĂŒse, welches man schneidet. Auch eigene Keime an den HĂ€nden könnten ĂŒbertragen werden, auch wenn der gemeine Hobbykoch seine HĂ€nde des öfteren natĂŒrlich desinfizieren sollte (selbst ich habe so ein Hand-Gel). Generell sind Bakterien ja nichts negatives, aber ein Teil kann eben bestimmte Krankheitserreger enthalten.

Bei Produkten mit der Bezeichnung “antibakteriell” gibt es natĂŒrlich keinen 100%-Schutz, da mĂŒsste man vermutlich ganz anders vorgehen, um komplett keimfrei zu arbeiten und so liest sich das auch im HaushaltsgerĂ€te-Blog: Vor- und Nachteile von antibakteriellen Putzmitteln, wo auch nochmal der Bezug zur Schweinegrippe (oder dem, was als nĂ€chstes kommt) eingegangen wird und auf die Gefahr eines zu sterilen Haushalts fĂŒr Kinder. Apropos Kinder: Messer, Gabel, Schere, Licht sind fĂŒr kleine Kinder nicht! Darauf achten, dass diese Dinge außer Reichweite sind – gerade bei Messern neigt man ja dazu, sie kurz abzulegen auf dem KĂŒchentisch und damit in von unten greifbare NĂ€he neugieriger Fingerchen. In diesem Zusammenhang wĂŒrde ich ĂŒbrigens auch keine besonders bunten Griffe bevorzugen, da das auch wieder mehr Aufmerksamkeit erregen könnte und mit Spielzeug verwechselt werden könnte!

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ZurĂŒck zu den Messern. Diese Messer haben jetzt oft eine Keramik-Klinge und die hat auch den Vorteil, dass man sie lange Zeit nicht mehr schĂ€rfen braucht. Hier eine wunderbare Beratung: “Edelstahl oder Keramik – was ist das bessere Messer” von bundy09, in der er auch den Nachteil von Keramikmessern (Link zum Lexikon) verrĂ€t. NĂ€mlich dass man sie nicht fallenlassen sollte, da die Spitze aufgrund der feinen Verarbeitung leichter abbrechen kann. Ich meine aber, die positiven Eigenschaften ĂŒberwiegen gegenĂŒber den Edelstahlklingen, auch wenn es etwas teurer sind. QualitĂ€t und Langlebigkeit haben eben ihren Preis. Egal, ob KĂŒchenmesser, Fleischmesser, Tranchiermesser oder Kochmesser. Die meisten Nicht-Keramik-Messer sind ja aus Stahl, genauer Kohlenstoffstahl, da diese hĂ€rter sind als normaler Stahl – japanische Messer sind oft so hergestellt und deshalb so beliebt, wie auch die Damastmesser (woher kommen Damastmesser?).

Als der bekannte Fernseh-Koch Ralf Zacherl mich bekocht hatte, achtete ich auch darauf, mit welchen Messern Ralf Zacherl arbeitet und wie er die Messer in der Hand hĂ€lt, um hier die besten Ergebnisse zu erzielen. Zusammenfassend kann man also sagen: Viele Messer mit Klingen aus Keramik sind auch antibakteriell und daher sehr zu empfehlen, wie auch die Stahl-Variante bei vernĂŒnftiger QualitĂ€t zum Beispiel in einem Messer-Set mit Preisvorteil. Einige Griffe sind ebenfalls antibakteriell, hier ist aber imho wichtiger, wie das Messer in der Hand liegt. In keinem Falle sollte man Messer in die GeschirrspĂŒlmaschine geben, da sich der harte Stahl mit dem weicheren Edelstahl vom Besteck nicht vertrĂ€gt und der sogenannte Flugrost entstehen kann, außerdem wird das Messer unscharf. Es gibt auch antibakterielle Schneidebretter, aber man muss es mit der SterilitĂ€t nicht ĂŒbertreiben und so nutze ich eines aus Bambusholz.

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2 thoughts on “Empfehlung Antibakterielle Messer ?

  1. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man nicht einfach nur der Aufschrift auf der Verpackung glauben schenken sollte. Man muss IMMER hinterfragen. Welches Material, wie wurde gefertigt und so weiter. Gerade in Großküchen, ist es vorallem auch angebracht, für jeden Bereich (Fleisch, Fisch, Gemüse) eine festgelegte Messerserie zu haben, die nur in dem Bereich eingesetzt wird, für die sie angeschafft wurden.

    Ein sehr schöner Beitrag zum Thema. Weiter so 😉

  2. Vielen Dank für das Lob und die aufmunternden Worte! Beratung sollte immer großgeschrieben werden, wird aber zu oft wegen einer "Geiz-ist-geil"-Mentalität links liegen gelassen. Ich empfehle immer, ein Messer mal zu testen oder mindestens in die Hand zu nehmen, um ein Gefühl für Gewicht, Verarbeitung und Schliff zu bekommen.

    bye, FunTa

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