So. Okt 17th, 2021

Also was ich wirklich nicht mehr hören kann in den zahlreichen Talkshows -sei es auf Sky 90 oder im SPORT1 Doppelpass- ist dieses ewige Gelaber wegen der Fehlentscheidungen und dass man dann nicht mehr darüber sprechen würde. Der Bundesliga Fußball wird nicht wegen der ganzen austauschbaren Leute in den Sendungen gemacht, sondern im Ursprung ist das ein sportlicher Wettbewerb, der an der Tabelle die Erfolge misst.

Und wenn es in dem einen oder anderen Spiel eine offensichtliche Fehlentscheidung gibt, dann kann und muss man das unter Umständen auch so als diese benennen. Dann wird gesagt, wenn wir das so konsequent umsetzen würden – gäbe es keine Grundlage mehr um solche Dinge im Rahmen der Talkshow zu diskutieren. Noch mal, weil ich das wirklich nicht mehr hören kann: der Fußball im allgemeinen oder auch speziell die Bundesliga ist nicht nur zum Zwecke der Themen-Bedienung für die Protagonisten bei SPORT1 oder Sky, sondern es ist professioneller Leistungssport, der jede Menge Geld einnimmt und abwirft.

Das bedeutet aber nicht, dass man andauernd und in ständiger regelmäßiger Wiederholung von dem gleichen Umstand berichtet und sagt, dass einem etwas fehlen würde wenn das Regelwerk nachträgliche Berichtigungen zum Beispiel beinhalten würde oder die Dinge auf dem Platz anders entschieden werden würden. Das gleiche gilt für diese kuriose Floskel, dass so etwas in England niemals gepfiffen würde. Tatsache ist aber, dass bei Anblick von Spielen der englischen Premier League schon auch Spieler gefoult werden, diese bleiben auf dem Boden liegen und der Schiedsrichter pfeift. Dass ist ein ganz normaler Fakt, dem man auch so benennen kann – ohne den englischen Fußball schlecht zu machen.

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In den Talkshows vom SPORT1 Doppelpass oder Sky 90 wird immer so getan, als wenn in der englischen Premier League permanent weiter gespielt wird auch bei gröberen Fouls und darüber hinaus auch das Publikum anfängt zu pfeifen, wenn es eine Schwalbe vermutet. Sowohl das eine als auch das andere ist nicht zwingend bei den Spielen zu beobachten und längst gibt es hier ganz normale Täuschungsversuche der Spieler, die aber vielleicht bei den Zuschauern oder Reportern untergehen, um nicht diese Legende zu zerstören.

Grundsätzlich sollte man also von diesen ständigen Wiederholungen der Behauptungen aus den letzten Jahren Abstand nehmen, oder sie den Boulevardmedien überlassen. In den Talkshows von SPORT1 Doppelpass oder Sky 90 erwartet man eine gewisse Fachkompetenz, die sich über diese fest eingebrannten Fußballgesetze ruhig einmal hinwegsetzen könnte und den Dingen eine gewisse Entwicklung zutrauen sollte. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass es nicht irgendwann früher einmal so war und in der englischen Premier League vor vielen Jahren Schwalben extrem verpönt waren oder bei intensiveren Fouls der Schiedsrichter trotzdem hat weiterspielen lassen. Jetzt aber gibt es auch hier oder da mal eine schnellere gelbe Karte oder die Fans auf den Rängen sind gar nicht in der Lage, aus der Entfernung und der Geschwindigkeit zu erkennen – das war jetzt kein Foul und der Spieler macht daraus ein Riesen-Schauspiel.

Das erleben wir in letzter Zeit auch des Öfteren in der Bundesliga: bei ganz normalen Fouls wird auf einmal geschrien und die Mikrofone an der Seite fangen das ein und man denkt als Zuschauer, was es da brutales und Böses passiert. 30 Sekunden nach dem Schrei des Spielers denkt man, der Spieler müsste noch auf dem Rasen liegen wenn die Kamera an den Ort des Geschehens zurückschwenkt – da springt der Spieler schon in der nächsten Szene froh und munter auf dem Platz herum. Also: es ist nicht immer alles so schlimm, wie es sich dann doch anhört und auch die Fans auf den Rängen sollen und wollen wohl auf diesem Wege getäuscht werden und absichtlich wird der Schiedsrichter von Anfang an mental bedrängt und zur festen gegen das gegnerische Team verleitet. Diese Entwicklung ist leider sehr ungesund und auf vielen Fußballplätzen zu beobachten, darum ist auch eine nachträgliche Analyse eines übergeordneten Konsortiums von Schiedsrichtern notwendig, um diesen negativen Entwicklungen Einhalt zu gebieten.

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Generell muss man also aufpassen, dass der puristische Fußball in einer gewissen Form noch erhalten bleibt und nicht alles zum Schauspiel degradiert wird, in dem Schiedsrichter und Zuschauer vor dem TV und auf den Rängen gezielt in ein Spiel zwischen tarnen, täuschen und großem Drama verwickelt wird. Die Spieler wissen mittlerweile sehr genau, welche Wirkung diese Dinge haben und könnten über Umwege und der TV Analyse enttarnt werden, so zu mehr Ehrlichkeit erzogen werden.

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