FDP-Beer: Corona-Auflagen für Geimpfte aufheben

Ja die Nicola Beer fordert für Geimpfte eine rasche Aufhebung der Corona-Beschränkungen, aber -mit Verlaub- dieser Vorstoß kommt ja zu einem viel zu frühen Zeitpunkt. Im Januar 2021, wo ÜBERHAUPT noch nicht mal ansatzweise genügend Impfstoff für alle die, die sich impfen lassen wollen.

Bevor man sich bei der FDP oder auch in TV-Diskussionen über ungelegte Eier unterhält, sollte man erstmal seine Arbeit machen und flächendeckend Impfungen anbieten. Die o.g. Einschränkung steht zwar auch im Artikel, aber die Message, die ankommen soll, steht nunmal in der Überschrift. Darum muss sich die Politik erstmal daran messen lassen, wie viel bisher getan wurde. Hier hat sie nämlich sowohl bei der Beschaffung, der Logistik rund um das Thema impfen als auch beim Schutz der Älteren komplett VERSAGT.

BrüsselDie FDP-Europapolitikerin Nicola Beer fordert für Geimpfte eine möglichst rasche Aufhebung der Corona-Beschränkungen. Voraussetzung sei, dass es ausreichend Impfstoffe für alle gebe und Geimpfte andere nicht mehr anstecken könnten, sagte die Vizepräsidentin des Europaparlaments der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. „Für Bürger, die sich für das Impfen entscheiden, sollte unter diesen Bedingungen schnellstmöglich wieder das selbstbestimmte Leben ohne staatliche Einschränkung gelten.“

Quelle: FDP-Politikerin Beer: Corona-Auflagen für Geimpfte aufheben

Haseloff: Homeoffice ganz anders fahren als im Frühjahr!

Da reibt man sich doch verwundert die Augen in der Corona-Lockdown-Diskussion, wenn darüber gesprochen wird, dass wir das….

Homeoffice ganz anders fahren als im Frühjahr!

Scheinbar gibt es bei Politikern und einem Großteil der “Experten” nur noch diese ganzen Bürojobs, wo man mal eben sagt: “Komm, wir machen das jetzt mal von zu Hause aus” und schon ist das Problem gelöst. Dabei gibt es doch wahnsinnig viele Berufe wie Ärzte, Krankenschwestern, Polizei, Feuerwehr, Handwerker, Altenpfleger, Berufe im Garten-, Straßenbau oder pruduzierendem Gewerbe bis hin zu Wachschutz, Sicherheit und natürlich auch Müllabfuhr, Kassiererin bzw. Einzelhandel allgemein mit Waren etc.

Es gibt ja noch viel mehr und der Herr Haseloff tut gefühlt so, als gäbe es nur diese Sesselpupser, die einfach ihren Hintern anheben und dann zu Hause arbeiten könnten. Das ärgert mich irgendwie, weil es Millionen Menschen vor den Kopf stößt und suggeriert, das sei alles so einfach!

Im Frühjahr haben auch viele Menschen wegen der Schulbefreiung ein paar Tage Urlaub genommen oder es war noch zusätzlich Gewerbe vom Lockdown betroffen wie zum Beispiel auch der ÖPNV. Hier in Berlin fährt der nun weiter und benötigt natürlich auch fleißige Fahrerinnen und Fahrer, ist doch klar und viele, die als Briefträger, als Reinigungsfachkraft oder in den vielen Callcentern arbeiten (!), die lachen doch über solche Aussagen und auch darüber, dass die Berichterstattung zu Corona im Beruf so einseitig und stupide dargestellt wird wie hier beschrieben. Alleine in diesem Artikel zolle ich durch die Erwähnung der Berufe allen meinen Respekt und da sind noch gar nicht die vielen Selbständigen dabei, die in mir im Augenblick völlig unbekannten Bereichen arbeiten und eben nicht einfach so umsatteln können auf das ach so tolle “Home Office”.

 

Quelle: Lockdown-Zoff bei Anne Will: Schwesig beschimpft die EU-Kommission – Politik – Bild.de

Die “Boot Düsseldorf” bleibt wichtiger Termin

Die Boot Messe in Düsseldorf bleibt ein wichtiger Bestandteil im Messekalender sowohl für Veranstalter als auch für Aussteller und für Fachbesucher. Denn erst Recht in Zeiten von Corona hat sich das Verhältnis zu etwas eigenem Besitz, sei es nun eine kleine Laube oder eben auch ein kleines Boot, verändert und das wird auf der Messe zu sehen sein.

Bei der Boot Düsseldorf 2021 und auch in den nächsten Jahren geht es aber nicht nur um private Boote, sondern zum Beispiel um Wassersport und um Spezialbekleidung außerhalb des Wassers oder um die ganz großen Yachten. Vor allem aber der Wassersport hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, man sieht die Menschen ja, sobald es wärmer wird, zieht es viele Leute zum Wasser. Das kann der See im Umland sein oder auch andere Gewässer in der Nähe. Dann werden die Segel gesetzt oder man begibt sich auf das Surfbrett. Andere wiederum bevorzugen das Rudern alleine oder mit mehreren Personen. Eine Mischung ist das sogenannte Stand Up Paddling, bei dieser Art von Wassersport steht man auf dem Surfbrett und bewegt sich mit einem großen Paddel fort, dass man links wie rechts durchs Wasser bewegt.

Auf so einer Messe ist aber für jede Altersklasse etwas dabei und viel Aufmerksamkeit erhalten gerade große Boote, mit denen man vor allem an der Küste auch mal größere Ausflüge unternehmen kann. Dort bietet es sich auch an, zum Fischen auf Tour zu gehen und mit einem großen Fang nach Hause zu kommen. Abends kann man dann am Lagerfeuer sitzen und den Fisch nach dem Grillen genießen. Man sieht also, das Boot an sich ist zu einem neuen Lebensmittelpunkt geworden und nicht wenige leihen sich auch mal ein kleines Schiffchen, um für ein Wochenende der Kapitän zu sein und die Seele am Wasser baumeln zu lassen.

Dafür ist dann eben so eine Messe wichtig, damit man sich über die neuesten Entwicklungen austauschen oder mit anderen Gleichgesinnten fachsimpeln kann. Gleichzeitig ist es auch für andere Unternehmen aus der Tourismusbranche lukrativ, sich auf der Boot Düsseldorf zu präsentieren und ihr Angebot der Kundschaft zu unterbreiten. So bleibt man im Gespräch und kann unter Umständen neue Umsätze generieren. Denn eines wird nach der Corona-Krise wieder kommen: Die Lust der Deutschen auf Urlaub, auf Verreisen und auf individuelle Erholung.

Das sagen auch alle Experten voraus und darum ist der Markt so lukrativ, die Menschen werden noch mehr Lust darauf haben, sich in der Natur zu bewegen und sich eher an der frischen Luft zu treffen als in irgendwelchen Räumen. Das ist auch gesünder und hält womöglich von Ansteckungen ab.

Bahn beschichtet Kontaktflächen mit Anti-Corona-Lack

Vielleicht eine wichtigere Nachricht als der Start der Impfung gegen Corona: Endlich wird auch, wie ab sofort bei der Bahn in NRW, an die Übertragungswege auf Flächen hingearbeitet und geschlossen. Die Oberflächen der häufig genutzten Punkte wie Rolltreppen, Knöpfe für Bedienelemente oder Griffe werden mit dem Anti-Corona-Lack behandelt.

Das ist relativ günstig und kann daher auch in der chronisch klammen Hauptstadt Berlin relativ schnell für den ÖPNV mit U-Bahn, Bus und Tram umgesetzt werden. Wie T-Online berichtet, töte der Speziallack sagenhafte 99,9% aller Viren – das ist nicht nur unter dem Corona-Aspekt beachtlich und kann auch insgesamt die Verbreitung weiterer oder mutierender Viren verhindern. Je mehr solche technischen Entwicklungen auch genutzt werden, umso geringer ist die Gefährdung und es muss sich nicht jeder gegen alles impfen lassen.

Quelle: Bahn beschichtet Kontaktflächen mit Anti-Corona-Lack – Start in Essen

Corona-Schnelltest für jeden unter 15 Euro!

Ein Corona-Test ohne Angst vor dem Würgen oder dem unangenehmen Gefühl, wenn der Stab durch die Nase bis zwischen die Augen geht? Da gibt es jetzt Abhilfe von einem Unternehmen aus Sachsen-Anhalt!

Das Serumwerk Bernburg hat scheinbar besser geforscht oder sich der tollen Ideen aus Südkorea bedient und einen Corona Schnelltest für nur 14,50 Euro entwickelt. Alle mit Würgereiz und diejenigen, die nicht für teures Geld in einer Schlange anstehen möchten, sagen herzlich Danke dafür. Jetzt muss der Corona Test nur noch deutschlandweit erhältlich sein und nicht nur bei den cleveren Sachsen….

Quelle: Neuer Corona-Schnelltest liefert Ergebnis nach zehn Minuten – Sachsen-Anhalt – Bild.de

Biontech: Arbeiten auch über Weihnachten für den Impfstoff

Sehr lobenswert, aber Weihnachten und an anderen Feiertagen gibt es etliche Branchen, die für weniger Geld arbeiten müssen oder auch gerne ihren Dienst an der Gemeinschaft oder der Kundschaft verrichten. Dazu muss man im Falle Biontech sagen, dass da wohl eine Menge Geld fließen wird und hier sicherlich eine fette Prämie winkt.

Hinweis: Nicht dass da ein falscher Zungenschlag reinkommt, ich gönne jedem das Geld. Aber der Hinweis ist meiner Meinug nach nicht einer Erwähnung wert, weil die Erwartungshaltung auch einfach da ist. Genau so ist meine Erwartung, dass auch offizielle Stellen quasi rund um die Uhr an der Bekämpfung gegen Corona mitwirken und daher ist mein Verständnis, dass teilweise am Montag keine statistischen Zahlen wegen dem Wochenende genannt werden, nicht sehr groß. Bei einem Hochwasser unterbricht man die Arbeit auch nicht einfach, weil Freitag nachmittag erreicht ist und das Stundensoll erfüllt.

Darum auch hier nochmal – Feuerwehr, Polizei, Pflegeberufe, Personal in Krankenhäuser, Menschen im Sicherheitsbereich öffentlich oder privat, sie alle schälen sich mitunter an einem Ostermontag, Neujahr oder Weihnachten zur Frühschicht aus dem Bett und haben nicht nur unseren Respekt, sondern manchmal auch besseren Lohn verdient.

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/biontech-gruenderin-im-gespraech-mit-merkel-und-spahn-arbeiten-auch-ueber-weihna-74505404.bild.html

Was gehen den Staat private Weihnachten an?

Meine Antwort auf diese Frage ist klar und eindeutig: NEIN, es geht den Staat einfach gar nichts an, wie und vor allem auch ob ich Weihnachten, Ostern, Pfingsten oder meinen Geburtstag feiere. Da hat der Friedrich Merz nun absolut Recht und gleichzeitig stellt er eigentlich eine Selbstverständlichkeit fest!

In meiner Überschrift habe ich es ja auch schon stehen mit einem Fragezeichen, denn der Staat ist schon in so viele Dingen in den Behörden nicht den Dingen gewachsen, da sollen sie uns auch privat in Ruhe lassen. Und das gilt eben für alle Feiern, die in der Wohnung, im Privaten stattfinden. Die REgierung soll sich deutlich gesagt da raus halten und sich von mir aus um den öffentlichen Raum kümmern. Da gibt es genug zu tun und wenn natürlich jemand wegen Ruhestörung besucht werden muss, dann ergibt sich der Umstand automatisch. Aber alles andere ist Quatsch und scheitert auch an der Umsetzung. man sollte nur etwas fordern, was man auch einhalten kann und hier ist der Staat überfordert.

Das ist auch die Quittung, wenn man jahrelang Personal im öffentlichen Dienst abbaut und darauf hofft, dass sich alles irgendwie von alleine regelt. Es entstehen rechtsfreie Räume und man verbittet sich als rechtschaffener Bürger, derart kontrolliert zu werden. Ein bisschen Restverantwortung hat man ja übrigens auch noch und ein Gehirn zum Denken.

Quelle: Pro und Contra zu Merz-Aussage: Geht es den Staat nichts an, wie wir Weihnachten feiern? – Politik Inland – Bild.de

Was jetzt in der Corona-Pause passieren muss

Natürlich ist die Corona Pandemie einer Katastrophe sondergleichen und das trifft die Gastronomie, die Bildung, den Tourismus, den Einzelhandel, im Grunde genommen alle geschäftlichen Aktivitäten und Dinge, die Menschen gerne tun, hart. Denn auch alle Volksfeste sind mittlerweile davon betroffen, Sportveranstaltungen, musikalische Events und größere Feierlichkeiten. Doch in jeder Krise steckt auch eine Chance und so besteht vielleicht die Hoffnung, dass sich in einigen Bereichen etwas tut in Sachen Hygiene, Distanzmöglichkeit und Struktur im Allgemeinen.

Denn nicht nur der Virus an sich ist ein Problem, sondern die Ursachen hierfür und um diese zu beheben, muss man neben dem Blick auf die Vergangenheit auch in die Zukunft denken und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Daher sind diverse Schritte aufgrund von Corona notwendig, die sich im öffentlichen Bereich, in der Schule, bei Veranstaltungen und anderen Gelegenheiten, wo viele Menschen aufeinandertreffen, notwendig. Hier möchte ich also einige Gedanken loswerden, die meines Erachtens nicht nur wegen Corona, sondern auch aus anderen Gründen notwendig sind:

Schulen

Die Situation in der Bildung und in den Schulen im Speziellen war schon vor Corona teilweise eine Katastrophe. Die Schülerinnen und Schüler saßen auch eng im Klassenzimmer und hier konnten sich schon andere Dinge wie Bazillen mühelos verbreiten. Erst jetzt hat man durch die Schließung an den Schulen die Möglichkeit erkannt, dass Schülerinnen und Schüler auch zu Hause einen Teil des Lernstoffes womöglich sogar besser verinnerlichen als im Klassenzimmer. Eventuell werden sogar einige Leistungen besser, weil Zuhause die Gegebenheiten optimaler dem Lernen angepasst werden konnten als in einem Raum mit über 30 Heranwachsenden. Des Weiteren besteht nun endlich während der Pause auch die Möglichkeit, Toiletten so zu gestalten, dass sie sauber und hygienisch besucht werden können und man nicht Angst haben muss, ungesund von einem WC-Besuch wieder zurück zu kehren. E-Learning ist kein Fremdwort mehr und kann Lernende wie Lehrende entlasten.

Konzerte

In den letzten Jahren habe ich viele Live-Konzerte besucht, größere und kleinere Locations. Doch egal wie groß, die Probleme waren überall die gleichen: das galt sowohl für die Damen als auch für die Herren – die sanitären Einrichtungen waren in einem furchtbaren Zustand und wahre Virenschleudern. Dass da überhaupt Papier zum Abtrocknen der Hände vorhanden war, musste man schon als Wunder bezeichnen und überhaupt kann ich mich nicht an warmes Wasser oder genügend Seife für die Reinigung der Hände erinnern. Hier ist also dringender Nachholbedarf, was die Hygiene bei Konzerten und Open Air-Events angeht. Über die Toiletten an sich mag ich gar nicht sprechen aber die Vorstellungskraft reicht eigentlich aus, um zu dem Schluss zu kommen, dass unter jetzigen Gesichtspunkten so nicht weiter gemacht werden kann. Das betrifft sowohl die allgemeinen Zustände der sanitären Einrichtungen als auch die Menge. Viele scheinen sich an den Mangel gewöhnt zu haben und stehen gerne mal eine halbe Stunde oder länger bei einem Musikkonzert an. Wer aber genügend Umsatz machen möchte mit Getränken aller Art, sollte vielleicht auch noch einmal dafür sorgen, dass genügend Möglichkeiten vorhanden sind zur Entsorgung der Getränke. Die allgemeine Sauberkeit auf den Plätzen, auf dem Rasen und rund um die gastronomischen Angebote sind auch nicht wirklich als optimal bezeichnen. Das geht vielleicht manchmal etwas unter in der allgemeinen Euphorie über das musikalische. Inwieweit hier auch die Aspekte des Abstandes und der Sicherheit überdacht werden müssen, vermag man sich im Augenblick gar nicht auszudenken. Haben doch vor allem nicht nur die Künstler, sondern auch die Veranstalter und Organisatoren die allgemeine Hygiene im Blickfeld in der Zukunft.

Bahnhöfe

Auch in der Zeit nach Corona wird es notwendig sein, auf mehr Sauberkeit, Hygiene und Abstand zu achten und das gilt insbesondere für Orte, bei denen viele Menschen zusammenkommen. Also natürlich auch für Bahnhöfe der Deutschen Bahn, der regional angebotenen Bahnen und natürlich auch der S-Bahn oder der U-Bahn. Hier greift jeder mal mit der Hand ans Geländer, fährt mit den Fingern über die Griffe der einfahrenden Bahnen und gibt so allen Viren dieser Welt eine ganz vorzügliche Gelegenheit, sich festzusetzen und zu verbreiten. Durch mehr Personal auf Bahnhöfen und in den Zügen, die dadurch nicht nur für Sauberkeit der Griffe und allen weiteren sorgen, sondern auch optisch für mehr Sicherheit, benehmen sich vielleicht die Menschen etwas vernünftiger und es gibt schnellere Meldungen für größere Schwierigkeiten hygienischer Natur innerhalb der Züge. Auf den Bahnhöfen sollte vor allem die Reinigung der Treppengeländer oder der Rolltreppenbänder und der Fahrstuhlknöpfe im Vordergrund stehen. Durch diese Maßnahmen kommt man sicher und sauber von A nach B und hat er zusätzlich noch die Möglichkeit, sich selbst mit einer Maske und mit Handschuhen abzusichern. Ich meine aber, der Dienstleister ist dazu ebenfalls in der Pflicht und das gilt für Bahnhöfe und die Züge, die darin halten.

Videokonferenzen

Man ist doch als Beobachter einigermaßen verwundert, wie rückständig die Technik der Videokonferenz bis dato genutzt wurde und wie oft man unnötig Kilometer in der Luft verbracht hat, nur um eine gemeinsame Konferenz abzuhalten. Dies muss und wird sich in der Post-Corona-Zeit auf jeden Fall verändern, die Technik muss nicht nur verfeinert und verbessert werden – sie muss vor allem bezogen auf Deutschland nutzbar gemacht werden. Dazu gehört der Ausbau von Breitband und natürlich muss die allgemeine Vernetzung vorangetrieben werden.

Gesundheit

Man merkt manchmal das Krisenzeiten wie dieser, wie gut oder schlecht ein Staat aufgestellt ist. Wir sehen aber natürlich auch, dass es in anderen Ländern noch viel schlimmer ist, vor allem im wichtigen Bereich der Gesundheit und der Kliniken – hier ist Deutschland noch einigermaßen vernünftig und das aber auch nur, weil man vor einigen Jahren darauf verzichtete, diverse Krankenhäuser auf Empfehlung zu schließen. Vielmehr müssen meiner Meinung nach die Möglichkeiten der Behandlung erhöht werden, allgemeine Ärzte sollten sich mit Kliniken zusammentun und zentrale Anlaufstellen bilden. So könnte man auch die Wartezimmer entlasten und baulich anders gestalten, außerdem sollte es mittlerweile im Jahr 2020 möglich sein, die Patienten per SMS mit einem Hinweis zu versehen, dass der Termin in 5 Minuten stattfinden kann. So hätten die Wartenden die Zeit, im Umfeld des Arztes zu verweilen und nicht zusammen mit potenziell Kranken im Wartezimmer zu bleiben. Viele kranke Menschen vermeiden es mittlerweile, zum Arzt oder Krankenhaus zu gehen, weil sie Angst haben vor Ansteckung und anderen Risiken. Bei einer Anzahl von 20.000 Menschen, die im Jahr 2019 an Krankenhausviren verstorben sind, eigentlich auch kein Wunder wenn man jetzt einmal die Relation zu den Todesfällen, die speziell an Corona verstorben sind nimmt, merkt man auch hier eine gewisse Schieflage in der Argumentation und den Reaktionen darauf. Auch hier scheint also das Thema verbunden mit der Gefahr von Viren in den Krankenhäusern vorhanden zu sein. Daher vielleicht jetzt mal alles auf Null stellen und mehr auf Hygiene achten.

Tourismus

Die Tourismusmesse ITB in Berlin war er einer der ersten Veranstaltungen, die in der Hauptstadt abgesagt wurden und nach und nach gab es immer mehr Einschränkungen bei großen Messen, Konzerten, Sportveranstaltungen und allem anderen. Gerade beim Massentourismus ist mir aufgefallen, dass es eigentlich dringend angebracht wäre, wenn in den großen Hotspots dieser Welt die Anzahl von öffentlichen Toiletten und sanitären Einrichtungen zum Zwecke der allgemeinen Hygiene signifikant erhöht werden würde. Das bezieht sich auf viele touristische Attraktionen, die auch in den nächsten Jahren wieder viel Touristen empfangen werden. Vielleicht nutzt man die jetzige Zeit, in der man ohne die Menschen aus allen möglichen Ländern auskommen muss, für ein Aufstocken der WC-Anlagen in den Lokalitäten sowie auf öffentlichen Plätzen. Je sauberer es dort ist und je öfter man die Gelegenheit hat, sich die Hände zu waschen gerade im Urlaub, umso wohler wird man sich in der Zukunft nach Corona fühlen. Doch nicht nur dort, sondern auch wenn man abends in den Clubs aktiv wird, darf man nicht extreme Wartezeiten beim Gang auf die Toilette vorfinden und es sollte auch gerade in südlichen Ländern mehr als nur ein WC pro Geschlecht im Angebot sein. Eventuell hat ja auch die Corona-Krise zur Folge, dass man eben nicht mehr nach Spanien, Italien oder Skandinavien in den Urlaub fährt und als bevorzugtes Urlaubsziel die deutschen Ostsee- oder Nordsee-Küsten für sich entdeckt. Dazu muss aber auch einfach mal der Preis stimmen und das kann eigentlich nicht sein, dass es günstiger ist eine Woche nach Mallorca mit allem Drum und Dran zu fliegen „All inklusive“ Verpflegung als zum vergleichbaren Zeitraum innerhalb des eigenen Landes Urlaub zu machen. Hier besteht noch Verbesserungsbedarf.

Autobahn

Wo wir schon beim Thema Reisen sind, muss natürlich auch die Ordnung und Sauberkeit auf den Raststätten unserer Autobahnen besprochen werden. Wobei die Unterschiede zu vergangenen Jahren hier schon deutlich besser geworden sind, was man so selbst bemerkt und fühlt. Jedoch wurde gerade in Zusammenhang mit den sogenannten systemrelevanten Berufen auch das Thema Fernfahrer hochgespült und diese wussten davon zu berichten, dass sie wenig bis gar keine Möglichkeit haben, sich ordentlich zu waschen, zu duschen oder auf die Toilette zu gehen. Für diesen Bereich kann ich nicht allzu viel sagen, aber ich besitze die Vorstellungskraft, dass man auch hier noch einiges besser für die Pausen der Lkw-Fahrer machen kann.

Sport

Es gibt gewisse Parallelen bei Sportveranstaltungen zu Konzerten, dennoch könnte hier gerade im Bereich der Bundesliga und unteren Ligen egal in welcher Sportart noch einiges mehr an Geld zur Verfügung stehen. Daher sollte man dieses Thema auch extra behandeln und zum Beispiel im Olympiastadion wesentlich mehr Möglichkeiten anbieten, sich die Hände zu desinfizieren und im allgemeinen mehr Toilettenplätze zur Verfügung zu stellen. Denn nicht nur in der Halbzeitpause bilden sich lange Schlangen für Damen und Herren, sondern auch vor sowie nach der Sportveranstaltung geht es hier nicht gerade distanziert oder sauber zu. Bisher scheint man diese Probleme eher ignoriert zu haben – letztendlich zwingt einen aber vielleicht die Corona-Krise dazu, auch mal über solche Dinge nachzudenken. Kaltes Wasser ohne Seife und danach nur abschütteln ist nicht eben förderlich, wenn man sich danach die Hände gibt zum Feiern oder Verabschieden!

Einzelhandel

Teilweise muss ich leider zugeben, dass ich die Zustände im Einzelhandel derzeit genieße. Schließlich fährt mir kein Mensch mehr an der Kasse mit seinem Wagen in die Hacken, ich kann in Ruhe vor einem Regal stehen und mir etwas auswählen. Das allgemeine Gedrängel fällt also weg und daher kann ich mir vorstellen, dass es auch anderen so geht beim Einkaufen und sie den gewissen Abstand etwas mehr genießen. Endlich kann ich auch bei Beträgen unter fünf Euro ohne ein schlechtes Gewissen die EC-Karte nutzen, zuvor war mir dies in einigen Märkten verwehrt worden. So geht an der Kasse um einiges schneller zu und vielleicht hat dies auch zur Folge, dass es immer mehr Kassen gibt, an denen sich die Kunden selber die Ware scannen. Bei Kaufland oder Ikea kann man dies ja schon ohne Probleme tun, trotzdem steht ein Ansprechpartner zur Verfügung und so kann man auch vermeiden, dass man unnötig Kontakt zum Personal oder anderen Kunden hat. Auch hier kann die Pause dafür genutzt werden, um entsprechende Umbauten zum Beispiel im Warenhaus auch bei der Breite der Gänge vorzunehmen, dies alles dient schließlich nicht nur dem nötigen Abstand, sondern auch dem allgemeinen Wohlbefinden.

Gastronomie

Für die Gastronomen ist die Corona Krise wirklich elementar zerstörend, viele sind Einzelunternehmer oder haben nur eine geringe Anzahl an Mitarbeitern. Zudem ist man größtenteils von der Saison abhängig und daher halte ich es für einen Fehler, dass zwar die Geschäfte offen haben, aber die Lokale und Gaststätten weiterhin geschlossen bleiben müssen. Diese haben vielleicht jetzt als einziges positives Signal die Möglichkeit, sich hier auch noch einmal völlig neu aufzustellen und notwendige Umbauten vorzunehmen oder Nachrüstungen im Bereich Distanz oder Hygiene. Ansonsten muss man vermutlich für die Zeit nach Corona mehr Angebote unterbreiten, damit die Leute überhaupt wieder in die Läden kommen und Lust haben, darin zu verweilen. Ich wäre auch bereit, hier sogar etwas mehr zu bezahlen weil man sich wohl fühlen soll und entsprechend sanitäre Einrichtungen vorhanden sind.

Insgesamt sollte man den Sommer 2020 also auf jeden Fall dafür nutzen, um sich in allen Bereichen besser aufzustellen und man merkt ja jetzt deutlich, wo die Defizite bei Hygiene, Sauberkeit und zu viel Nähe zum Mitmenschen sind. Die hier aufgeführten Beispiele sind auch nur stellvertretend für andere Bereiche, wo es auch Nachholbedarf geben dürfte. Natürlich sieht man in dem Artikel recht deutlich, um welche Maßnahmen bezüglich Corona es mir geht. In erster Linie sind das die sanitären Einrichtungen, Toiletten und eben insgesamt die Sauberkeit. Der Grund hierfür liegt darin, dass man an allen Punkten meines Erachtens nach umgehend arbeiten kann und die Defizite abzustellen in der Lage sein müsste. So erhöht sich nämlich auch die Chance, dass die Restriktionen gelockert werden können, weil man mit guten Argumenten auf die veränderten Situationen hinweisen kann. Wenn eine Gaststätte aber weiterhin nur eine Toilette hat bei aber sehr viel mehr Tischen, dann wird man immer sagen können, dass sich hier die Viren übertragen können. Aber gerade im Außenbereich sollte es durchaus jetzt schon möglich sein, Getränke und kleinere Speisen anzubieten – hier sollte es genauso möglich gemacht werden wie es Geschäften mit unter 800 m² möglich wurde, die Türen wieder aufzumachen für die Kundschaft.

Post von Wagner @BILD – Gehört Fußball zum Leben?

Wagner stellt in seiner BILD-Kolumne die Frage, ob Fußball zum Leben gehört und bleibt aber ohne Antwort zurück. Bezogen ist das auf die geplante Rückkehr der Bundesliga mit Geisterspielen. Meine Antwort.

F.J. Wagner schwelgt dabei in Erinnerungen an seine Kindheit, an die Fußball-WM 1954 und dass er im Tor stand. Aber zu einer Frage gehört eigentlich auch immer eine Antwort. Antwortet aber die BILD als Medium oder doch Wagner als Privatmann? Nieman antwortet.

Dabei ist es doch so einfach. Fußball gehört im ursprünglichen Sinne nicht zum Leben. Bis auf die Profis sowie deren Clubs, die Sender und Werbepartner braucht wohl in einer Krise wie zu Corona-Zeiten niemand den Fußball und wenn überhaupt, dann fehlt vielen wohl nicht der Sport an sich, sondern das Treffen mit Freunden, anderen Fans oder das Bier vor und nach dem Spiel im Stadion. Sprich, das Gemeinschaftliche fehlt einem wohl, aber das trifft auch auf Volksfeste, Konzerte und Messen zu.

Mir zum Beispiel fehlt die Bundesliga explizit gar nicht, das ganze Drama um unwichtige Dinge vermisse ich nicht. Als Ausgleich fahre ich Samstag nach dem Mittagessen zur besten Anstoßzeit um 15:30 Uhr am Wasser entlang und erfreue mich des Lebens. Auch die Schauspielerei am dem Platz fehlt mir nicht und schon gar nicht die gequälten Antworten direkt nach dem Spiel, warum das Spiel denn so ausgegangen sei wie es ausging. Weiter fehlt mir nicht die ganze Werbung, die einem damals vor Corona und dem Anpfiff präsentiert wurde oder auch nach der Partie. Selbsternannte Experten und Möchtegern-Trainer, die aber selten bis gar nicht die Bank eines Übungsleiters gedrückt haben, bleiben nun wohl unter sich – genauso wie die ewig meckernden, negativen Fans mit ihren Kommentaren.

Die Welt ist durch Corona auch etwas friedlicher geworden, die Bundesliga hat mit ihrem Verzicht einen Anteil daran und darum merkt man, dass zum Leben eben nicht der Fußball gehört. Es sind die Freunde, die Familie, die flüchtigen oder alten Bekannten, die zum Leben gehören. Also der ganze Kosmos rund um einen Besuch im Stadion maximal. Aber die sich oft viel zu wichtig nehmenden Millionäre, die während der Saison das Wappen streicheln, in der nächsten Spielzeit aber für noch mehr Geld weg sind, fehlen mir natürlich nicht und auch für die Fußball-EM 2020 mit ihrer Ekstase und Präsenz auf allen Kanälen habe ich noch keine Vermisstenmeldung abgegeben. Vielleicht gehen ja mal alle Beteiligten in sich und denken über die wahnwitzige Spirale nach immer mehr Geld, Bezahlschranken und Kommerzialisierung im Fußball nach und kommen einfach als Vertreter einer gesunden Sportart, die Begeisterung auch verdient, wieder. Danke.

Quelle: Post von Wagner – Gehört Fußball zum Leben? – Politik – Bild.de

10 Vorteile durch #Corona!

Die ganze Welt im Panik-Modus wegen Corona – aber es gibt auch Vorteile, die sich aus der “Corona-Krise” ergeben. Dazu habe ich mir mal Gedanken gemacht und so steuert man auch sein Denken bewusst gegen alles, was einem da jetzt medial präsentiert wird. Etwas abweichend vom Artikel habe ich das einfach für mich privat festgestellt.

1. Weniger Verkehr

Dadurch dass viel zu Hause bleiben, sind die öffentlichen Verkehrsmittel und Wege, Straßen sowie Parks leerer als sonst.

2. Bessere Luft und weniger E-Roller

Weniger Flugverkehr, weniger Autos auf den Straßen und somit kann man im wahrsten Sinne des Wortes einmal richtig durchatmen. Durch die Corona-Krise haben sich einige Anbieter von E-Rollern zurück gezogen und sorgen so wieder für ein schöneres Stadtbild in Berlin

3. Bewusstsein für Berufe

Zumindest verbal erhalten die Berufe in der Pflege, in der Logistik, im Einzelhandel oder auch in den Krankenhäusern viel mehr Zuspruch und Dankbarkeit. Hoffen wir, dass dies auch weiter anhält.

4. Weniger Kriminalität

Man fühlt sich wie in den 1980er Jahren. Durch den Abstand gibt es natürlich auch weniger Taschendiebstähle, Gewalt auf Straßen und Bahnhöfen oder natürlich auch in den Stadien, weil kein Sport stattfindet.

5. Abstand tut gut

Das mögen nicht alle so empfinden, aber ich persönlich finde es gut, wenn man anderen Menschen mit der gebotenen Distanz begegnet und nicht jedem die Hand zur Begrüßung reicht. Den Grippeviren gefällt das natürlich nicht.

6. Mehr Hygiene

Hier steht Deutschland noch ein langer Weg bevor, aber zumindest sind Ansätze zu erkennen, dass etwas mehr auf Sauberkeit geachtet wird und auch, dass sich Bakterien auf Oberflächen nicht festsetzen können. Wie sich jeder die Hände wäscht, wurde nun mehrfach erklärt und dass man sich dafür auch mal mehr Zeit lassen sollte als fünf Sekunden auch. Jetzt sollten aber auch Veranstaltungsstätten bei Konzerten, Stadien oder Bahnhöfe nachziehen und entsprechende Standards anbieten.

7. Mehr Home Office und E-Learning

Deutschland entdeckt wegen Corona endlich das Home Office und bemerkt, dass viele Arbeiten am PC mindestens für eine Zeit oder einen Teil der Woche von zu Hause aus erledigt werden können. Das entlastet die Büros und auch wieder den Verkehr. Gleiches gilt für die Schule, hier können Schüler in ihrem eigenen Tempo und ohne Mobbing zu Hause die Schule “besuchen”, auch hier ist Potenzial für die Zeit nach Corona. Wenigstens können sie hoffentlich zu Hause auf eine saubere Toilette gehen!

8. Mehr Video-Konferenzen

So simpel ist es also, wenn sich Menschen aus aller Herren Länder treffen möchten, um miteinander zu kommunizieren: Man schaltet einfach die Webcam ein und legt los. Keine meilenweiten Flüge mehr und somit auch ein Betrag zum Schutze der Natur.

9. TV ohne Live-Zuschauer

Klingt komisch, finde ich aber in Teilen doch auch mal ganz gut, mit den Emotionen alleine gelasswen zu werden und damit selbst zu entscheiden, ob etwas lustig, zustimmungswürdig und toll ist oder nicht. Sonst sitzen da gefühlt lauter Klatschhasen, die auf Kommando Beifall spenden oder rufen.

10. Politiker arbeiten mehr

In diesen Tagen von Corona müssen so manche Politiker und Politikerinnen mehr tun, um sich Gehör zu verschaffen und vor allem hört man mehr auf Experten, die etwas von ihrem Fach verstehen. Dampfplauderer werden nicht benötigt.

 

 

Quelle: Chancen in schweren Zeiten: Zehn positive Lehren aus der Corona-Krise – Lifestyle – Bild.de