Kießlings Phantomtor zählt – Brych erklärte Fehlentscheidung

Kießlings Phantomtor zählt

Das DFB-Sportgericht hat entschieden. Die Partie zwischen 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen wird trotz des Phantomtores von Stefan Kießling nicht wiederholt. Das DFB-Sportgericht hat das Phantomtor von Stefan Kießling zu einem regulären Treffer gemacht. Die Hoffenheimer hatten Einspruch gegen die Wertung (1:2 für Leverkusen) erhoben, nachdem Schiedsrichter Felix Brych ein Tor von Stefan Kießling zählen ließ, das eigentlich keines war. Der Kopfball des Stürmers fand seitlich durch ein Loch im Außennetz ins Tor.

Entscheidung entspricht aber der Regel- und Gesetzeslage

„Die Entscheidung mag unter sportlichen Gesichtspunkten unbefriedigend sein, entspricht aber der Regel- und Gesetzeslage. Ein Ausnahmefall im Sinne einer Unerträglichkeit der Tatsachenentscheidung lag nicht vor“, sagte der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz.

Das DFB-Sportgericht hatte zum Auftakt der Verhandlung die Unabhängigkeit des Gremiums vom Dachverband FIFA betont. Dieser muss dem Sportgerichts-Urteil jedoch noch zustimmen, bevor es rechtskräftig wird. Die FIFA hatte in der Vergangenheit aber ohnehin immer auf die Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter gepocht.

In der Verhandlung sagte neben Schiedsrichter Felix Brych auch Phantomtorschütze Kießling aus. Dieser gab an, das er im ersten Moment dachte, der Ball sei noch von Hoffenheims Torwart Koen Casteels ins Netz gelenkt worden. „Ich sehe den Ball Richtung Außennetz fliegen, die Sicht war versperrt, ich sehe den Einschlag nicht, aber dass der Ball dann im Tor war“, sagte Kießling.

“Ich habe den Ball aus den Augen verloren durch eine Sichtbehinderung. Danach habe ich gesehen: Der Ball lag im Tor.“

Brych erklärte sein Fehlentscheidung folgendermaßen: „Ich habe gedacht, der Ball geht am Tor vorbei. Ich habe den Ball aus den Augen verloren durch eine Sichtbehinderung. Danach habe ich gesehen: Der Ball lag im Tor.“ Zur anschließenden Unterredung zwischen ihm und Kießling sagte er nur, dass der Stürmer „Zweifel an der Flugbahn des Balles“ hatte, nicht aber gesagt hätte, „dass es kein Tor war“.

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Die Platzwarte der TSG, die für die Überprüfung der Tore zuständig waren, hatten keine Erklärung für das Loch. Damit müssen Klub und Fans wohl mit der Niederlage und so mancher User von live Sportwetten wohl mit einem Verlust, oder aber im Optimalfall einem Gewinn leben. Glücklicherweise aber lässt sich schon am Wochenende wieder auf Spiele der Bundesliga Wetten.



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